ANZEIGE

Preisrekord in Marbach: 60 000 Euro für den dreijährigen Vitruv

Foto: Auktionsspitze 2016 Vitruv von Vitalis x HPH Dacaprio - Fotograf: HLG Marbach

 

Bei der Gestütsauktion im baden-württembergischen Haupt- und Landgestüt Marbach/Lauter hat Auktionator Hendrik Schulze Rückamp an diesem Samstag einen neuen Preisrekord verzeichnet: Ein Dressurstall aus der Schweiz bewilligte für den dreijährigen Fuchs Vitruv von Vitalis aus einer Mutter von Dacaprio die Rekordsumme von 60 000 Euro. Der vom Haupt- und Landgestüt gezogene Dunkelfuchs bestach in der fast ausverkauften Gestütshalle durch spektakuläre Trabbewegungen, durch runden Galopp und raumgreifenden Schritt. Zwei weitere Pferde aus dem Auktionslot von 23 Pferde gingen an den selben Bieter: Liebermann (Nr. 14) und Luan (Nr. 1).

 

Unterm Strich erbrachte die Auktion einen Umsatz von knapp 268 000 Euro, der Durchschnittspreis lag bei genau 11 647 Euro; vor einem Jahr hatte dieser Wert 11.285 Euro betragen. Gestütschefin Astrid von Velsen und Auktionator Hendrik Schulze Rückamp zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden, äußerten zugleich aber auch einige Enttäuschung: Ihrer Ansicht nach gingen in Marbach einmal mehr überdurchschnittlich gute Reitpferde zu viel zu niedrigen Preisen an ihre neuen Besitzer. Zur Auktion im Jahr 2017 wolle man neue Käuferschichten erschließen. Die Marbacher Gestütsauktion, die im schwierigen Jahr 2014 einen Tiefpunkt erlebte, als es für einige Pferde keine Gebote gab, wird auf jeden Fall fortgesetzt. Sie ist die einzige Auktion eines deutschen Staatsgestüts.

 

Weitere Informationen in Kürze hier bei uns auf reitturniere.de oder unter www.gestuet-marbach.de

 

Thomas Borgmann für reitturniere.de