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Löwen-Classics: Baden-Württemberg ist Deutscher Mannschaftsmeister

Vier Mannschaften im Stechen

 

Braunschweig (fn-press). Vier Mannschaften im Stechen - das hat es in der Geschichte der Deutschen Meisterschaft der Landesverbände noch nicht gegeben. Am Ende ging der Titel nach Baden-Württemberg vor Schleswig-Holstein, Berlin-Brandenburg und Bremen.

 

Zum 15. Jubiläum der Braunschweiger Löwen Classics war der Wettbewerb ganz nach dem Geschmack des Publikums und der Organisatoren. Die Spannung in der Halle war förmlich mit den Händen zu greifen. Und auch die Reiter waren begeistert: ,,In der Jugend ist man ja öfter mal ein Mannschaftsspringen geritten, das ließ dann aber nach. Doch so eine Prüfung könnte viel öfter angeboten werden", sagte der frischgebackene Deutsche Mannschaftsmeister Mario Walter, der mit dem Holsteiner Hengst Lancerto (v. Lancer II) im Stechen den ersten Sieg für Baden-Württemberg in diesem Championat holte. Nach zwei Wertungen hatten er und die beiden Teamkollegen Markus Kölz mit Sheila (Holsteiner v. Candillo) und Armin Schäfer jun. mit Andolux Verte vier Punkte auf dem Konto - ebenso wie das Trio aus Schleswig-Holstein - Evi Bengtsson mit La Pasion de Caballo Ulika (Holsteiner v. Colman), Jan Meves mit Clearly zero (Holsteiner v. Colman) und Christina Hess mit Cinven CR (Holsteiner v. Clearway), die Reiter aus Berlin-Brandenburg - Robert Bruhns mit Call me Princess (Dt. Sportpferd v. Chap), Jan Peters mit Coach (Dt. Sportpferd v. Chacco-Blue) und Laura Strehmel mit Arctos (Dt. Sportpferd v. Askari), und das ,,Familienteam" aus Bremen -Esther Forkert mit Esperanza (Hannoveraner v. El Bundy I), Hergen Forgert mit Con Color (Holsteiner v. Cartani) und Marten Forkert mit Astras (Holsteiner v. Acorado I).

 

Esther Forkert musste als Erste ins Stechen. Am vorletzten Sprung fiel die Stange, die Uhr blieb bei 31,87 Sekunden stehen. Berlin-Brandenburgs Equipechef Bernd Peters schickte Bundeswehrsportschülerin Laura Strehmel ins Rennen - null Fehler, 35,01 Sekunden. Doch es sollte noch deutlich schneller gehen. Auf der letzten Linie machte Christian Hess viel Zeit gut - fehlerfrei, 31,04 Sekunden. Mario Walter hatte die Entscheidung in der Hand: Auch er wählte zum letzten Sprung die kurze Linie - null Fehler und 30,35 Sekunden bedeuteten den Sieg für Baden-Württemberg. FN/Birgit Springmann