Langenhagen: Michael Jung sattelt fischerRocana und fischerTakinou

Foto: Thomas Borgmann - Fotograf: Stefan Lafrentz

Foto: Thomas Borgmann - Fotograf: Stefan Lafrentz

Die Fans des alten und neuen Vize-Europameisters Michael Jung sollten in dieser Woche ihr Augenmerk auf das VS-Turnier rund um den Hof Münkel in Hannover-Langenhagen richten. Denn nach längeren Pausen sattelt der Olympiasieger von Rio und London zum ersten Male wieder die 14-jährige fischerRocana sowie den 12-jährigen fischerTakinou. Gegenüber reitturniere.de sagte Michael Jung heute: „Ich freue mich sehr, dass diese beiden Pferde jetzt in den Sport zurückkehren. Wir haben ihnen die notwendigen Pausen gegeben, um wieder fit zu werden. In Langenhagen fangen wir auf Zwei-Sterne-Niveau wieder an – möglicherweise werden beide nur Dressur und Springen gehen, das werde ich von den örtlichen Gegebenheiten abhängig machen.“ Auch der elfjährige Lennox werde in Langenhagen eingesetzt. Und wie weiter? Michael Jung antwortet: „Mein Plan ist, mit fischerRocana im französischen Lignieres und danach eventuell in Boekelo zu starten.“ Ob es dazu kommen werde, hänge ganz von der aktuellen Form der Pferde ab. Und fischerChipmunk? Michael Jung: „Nach der EM in Luhmühlen bekommt er zunächst mal eine Pause. Weitere Pläne gibt es gegenwärtig noch nicht. Klar, unser großes Ziel ist Tokio. Bis dahin wird die Feinabstimmung zwischen uns soweit sein, dass uns ein Springfehler wie in Luhmühlen hoffentlich nicht mehr passiert.“ Generell, so betont Michael Jung, sei er jedoch „mit der EM-Silbermedaille hoch zufrieden, denn schneller als zunächst gedacht, haben wir uns aufeinander eingestellt“. Und schließlich noch dies: Wenn die Saison 2019 der Buschreiter vorüber ist, geht Michael Jung mit seinen Springpferden sozusagen auf große Fahrt: „Zum ersten Mal werde ich frühzeitig in den Weltcup einsteigen, bei den Hallenturnieren in Oslo und Helsinki an den Start gehen.“ Selbstverständlich wird Michael Jung Mitte November in der Schleyerhalle reiten – vor einem Jahr konnte er dort wegen den Folgen eines Sturzes nicht starten.

 

Thomas Borgmann für reitturniere.de

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