WEG in Tryon: Deutsches Distanzteam ist geplatzt

Foto: Thomas Borgmann in Tryon - Fotograf: Stefan Lafrentz

Foto: Thomas Borgmann in Tryon - Fotograf: Stefan Lafrentz

Kein Glück für die deutschen Distanzreiter bei dieser WM in den USA: Rebecca Arnold und ihre Sepra wurden bei einem der obligaten Vet-Checks eliminiert, weil sich der Pulsschlag des Pferdes nicht binnen der vorgegebenen 15 Minuten auf 64 Schläge pro Minute gesenkt hatte. Im Rennen stehen aktuell noch Bernhard Dornsiepen und Ursula Klingbeil. Von Anfang an hatte das deutsche Team nur aus drei Reitern bestanden - die Mindestzahl für eine Mannschaft. Wie berichtet, war das Distanzrennen dieser WM am frühen Morgen mit einem Organisationschaos gestartet. In der Dunkelheit hatten einige Reiter vom Start weg die falsche Strecke gewählt. Nach 45 Minuten wurde der Wettkampf  neutralisiert und nach einem erneuten Vet-Check für alle gut 120 Pferde neu gestartet. Die Jury hatte die Strecke von ursprünglich 160 auf 120 Kilometer reduziert. Die ersten PFerde werden zwischen 18 und 19 Uhr Ortszeit im Ziel erwartet. Bei den internen Besprechungen vor dem Neustart, so heißt es, habe Mohammed al Maktoum, der Scheich von Dubai, folgenden Vorschlag unterbreitet: Diese WM wird abgesagt, dafür werde er alle Aktiven in sechs Wochen auf seine Kosten nach Dubai einladen, um die WM dort auszureiten. Diesem Angebot wurde jedoch nicht entsprochen.

 

Thomas Borgmann für reitturniere.de

Was suchen Sie?

Suchformular