Marbach und die Zukunftspläne: Buschreiter-EM 2023?

Friedlinde Gurr-Hirsch (CDU), die Staatssekretärin aus dem Ministerium für den Ländlichen Raum in Baden-Württemberg, hat heute "ihrem" Haupt- und Landgestüt in Marbach wieder einmal die Ehre gegeben. Am Beginn des Geländetages der Internationalen Vielseitigkeit kam die einstige Heilbronner Weinkönigin zum Empfang der Gönner und Sponsoren ins Gestüt.

 

In ihrer kurzen Rede machte die Politikerin zwar noch keine festen Zusagen, wohl aber Andeutungen, die keinen Zweifel lassen: "Wir wollen hier in Marbach einiges weiterentwickeln. Deswegen erwarten wir Ihre Ideen, um daraus einen Masterplan für die kommenden Jahre zu erarbeiten." Angesprochen sind damit die Gestütschefin Astrid von Velsen-Zerweck, aber auch die Macher der seit 30 Jahren bestehenden Vielseitigkeit mit ihrem Turnierleiter Wolfgang Leiss an der Spitze. Und worum geht es, wenn man das Politikerdeutsch in konkrete Fakten übersetzt? Die Marbacher möchten der langen Tradition ihrer Vielseitigkeit quasi eine Krone aufsetzen. Das könnte unter Umständen die Europameisterschaft der Buschreiter im Jahre 2023 sein! Wohlgemerkt, eine Bewerbung gibt es noch nicht. Gleichwohl geht es aktuell darum, die Vorbereitungen zu treffen, das Gestütsgelände für die Zukunft fit zu machen - etwa durch eine neue große Reithalle sowie durch einen neuen Abreiteplatz, den es bisher wegen der topografischen Lage des Paradeplatzes nicht gibt. Doch was nicht ist, das kann ja noch werden.

 

Schaun mer mal.

 

Thomas Borgmann für reitturniere.de

Was suchen Sie?

Suchformular