WEG in Tryon: Ohne Michael Jung - Jetzt erst recht!

Hans Melzer, der Bundestrainer, verbreitet vor dem Beginn der Buschreiter-WM heitere Zuversicht: "Das Fehlen von Michael Jung ist für uns ein herber Schlag, aber unser Motto muss jetzt für jeden lauten: Es geht auch ohne ihn. Das müssen wir hier beweisen. Unser sportiches Ziel ist es, am Ende ganz oben auf dem Teppchen zu stehen und damit die Qualifikation für Tokio 2020 zu schaffen." Heute, 15.16 Uhr deutscher Zeit, macht Kai Rüder den Anfang auf dem Viereck, danach folgt Julia Krajewski um 19,31 Uhr. Am Freitag starten Andreas Dibowski und Ingrid Klimke. Sandra Auffarth, die noch amtierende Weltmeisterin, startet als Einzelreiterin; die genauen Startzeiten waren heute nacht noch nicht veröffentlicht. Ingrid  Klimke sprach nach einer ersten groben Besichtigung von einer sehr guten Geländestrecke. Sie ist 5700 Meter lang und in exakt zehn Minuten zu bewältigen. "In der Zeit zu bleiben, wird sehr schwer", sagt Hans Melzer voraus. An vielen Hindernissen gebe es Alternativen, um das größte Risiko auszuschließen. Der Boden auf dem ehemaligen Golfplatz sei bestens präpariert, könne auch erhebliche Regenmengen aufnehmen. Ex-Bundestrainer Martin Plewa, als Technischer Delegierter für den Kurs mitverantwortlich, lobte den Entwurf von Mark Phillips ausdrücklich. Sollte der herannahende Hurrikan die Austragung negativ beeinflussen, "haben wir Plan B, Plan C undsoweiter." Unter anderem werde man im Vorfeld versuchen, die Landestellen vieler Sprünge mit Planen abzudecken, um das Wasser ablenken zu können. Er, Plewa, gehe davon aus, dass es am Samstag einen spannenden und regulären Geländeritt geben werde.

 

Thomas Borgmann für reitturniere.de

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