Weltcupfinale in Paris: US-Doppelsieg für Beezie Madden und Devin Ryan

Das 40. Weltcupfinale der Springreiter endet in Paris-Bercy mit einem amerikanischen Doppelsieg durch Beezie Madden auf ihrem Hengst Breitling und Devin Ryan auf Eddie Blue. Für die erfolgreichste US-Springamazone der vergangenen zwanzig Jahre war es der zweite Cupsieg nach 2013. Devin Ryan indessen, in Europa kaum bekannt und zum erstenmal in einem wichtigen Wettkampf des Weltcupfinale, haderte sichtlich mit dem knapp verpassten Sieg, zog am Abreiteplatz ein langes Gesicht; Kenner wissen, dass Ryan vor zwei Jahren mehrere Monate gesperrt war wegen Tierquälerei. Henrik von Eckermann auf der Westfalenstute Mary Lou fiel auf den letzten Metern der zweiten Finalrunde durch einen Abwurf auf Platz drei zurück. Titelverteidiger McLain Ward wurde mit Azur Vierter, machte damit den US-Erfolg komplett. Bundestrainer Otto Becker sprach von einem "versöhnlichen Ende" - Daniel Deusser belegte mit Cornet d'Amour nach zwei starken Nullrunden noch den achten Rang, Marcus Ehning wurde auf Cornado Zwölfter. Ehning sagte: "Mein Hengst ist heute wieder super gesprungen. Es wäre für uns mehr drin gewesen in diesem Finale, leider hab ich's am Freitag vergeigt. Jetzt freue ich mich erst einmal auf zwei Wochen Pause." Ähnlch äußerte sich Daniel Deusser: "Auch für mich wäre hier in Paris viel mehr drin gewesen. Trotzdem bin ich heute sehr zufrieden mit meinem Pferd nach dieser doppelten Nullrunde."

 

Thomas Borgmann für reitturniere.de

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