Weltcupfinale in Paris: Wer holt nachher den 40. Hallentitel?

Foto: Thomas Borgmann - Fotograf: Pamela Young

Foto: Thomas Borgmann - Fotograf: Pamela Young

Im Palais Omnisports von Paris läuft der Countdown. Um 14 Uhr beginnt das 40. Finale um den Weltcup der Springreiter. 29 Aktive sind es noch, die zur ersten Runde mit zwölf Hindernissen und 15 Sprüngen antreten dürfen.

Dotierung 300 000 Euro. An der Spitze liegt Beezie Madden aus den USA mit ihrem Hengst Breitling, die Cupsiegerin von 2013. Die erste und die zweite Qualifikation hat sie souverän gewonnen - nun kann sie aus eigener Kraft zum zweiten male den "Pott" holen. Das brächte ihr eine zusätzliche Siegprämie von 170 000 Euro. Aber leicht wird's nicht werden, denn Beezie Madden liegt zwar mit null Strafpunkten an der Spitze, dahinter aber folgen mit knappem Abstand Henrid von Eckermann (4Punkte) und der Amerikaner David Ryan (6 Punkte). Es folgen mit jeweils 8 Punkten der Schwede Douglas Lindelöw, der Belgier Olivier Phillipaerts sowie Vorjahresgewinner McLain Ward aus den USA. Unter diesen sechs dürften am Ende die besten drei zu suchen sein. Marcus Ehning mit Cornado und Daniel Deusser mit Cornet d'Amour haben nach ihrer schwachen zweiten Runde jeweils 17 Zähler auf dem Konto - das Podium werden die beiden nicht mehr erreichen, aber im üppig dotierten Finalspringen können sie durchaus noch ein Wörtchen mitreden. In der zweiten Runde dürfen übrigens nur noch die bis dahin führenden 20 Pferde antreten.

 

Außerdem wichtig: Die Parcours baut der Spanier Santiago Varela (50), in Deutschland bisher nur wenig bekannt. Gleichwohl muss man sich seinen Namen gut merken, denn Varela ist bereits nominiert als Parcourschef für die Olympischen Spiele in Tokio 2020.

 

Thomas Borgmann für reitturniere.de

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