Borgmann's Blog 1 vom 17. November: Der 16. Mastertitel und Lisas kecke Sprüche!

Foto: Thomas Borgmann - Fotograf: Stefan Lafrentz

Foto: Thomas Borgmann - Fotograf: Stefan Lafrentz

Auf die Frage, ob sie vergangene Nacht gut geschlafen habe nach ihrem sensationellen Sieg im Grand Prix von gestern, antwortet Lisa Müller: „Ich war betrunken – da schläft man bekanntlich gut!“ Jubel von den Rängen! Zweite Frage von Moderator Karsten Sostmeier: „Was mag’st du lieber – Reitstadion oder Bernabeu?“ Spontane Antwort: „Hier in der Schleyerhalle gefällt’s mir besser als in der Allianzarena!“ Noch mehr Jubel von den Rängen! Was ihr Mann Thomas Müller in diesem Moment dachte, das werden wir gewiss nie erfahren. Was wir aber sicher wissen: Wie schon der Samstag so war auch der heutige Sonntag mit dem Master-Finale eine wunderbare Werbung für die Dressurreiterei!

 

Isabell Werth agierte ruhig und bedacht mit ihrem Emilio, holte sich hochverdient ihren 16. Mastertitel seit 1996, den dritten mit Emilio. Chapeau! Ihr Kommentar: „Gestern hatten wir einige Fehler und ich hab‘ falsch reagiert, heute habe ich ruhiger agiert. Jetzt freu‘ ich mich über den Erfolg von Lisa, die auf einem sehr guten Weg ist.“

 

Verdienter Platz zwei für den Reitmeister Hubertus Schmidt, der das berühmte Stuttgarter Publikum zu recht lobte: „Es macht mir immer wieder besondere Freude, hier zureiten!“ Und Lisa Müller zu ihrem Ritt: „Im Galopp sind uns einige Patzer passiert, ansonsten bin ich glücklich darüber, wie wir beide uns entwickelt haben. Es war immer mein Traum, hier in Stuttgart zu reiten. Jetzt fahre ich überglücklich nach Hause.“ Auch Ingrid Klimke und ihr Franziskus überzeugten einmal mehr, sie sagte: „Hier in Stuttgart begleiten mich die Emotionen, denn ich bin schon als Kind mit meinem Vater hier gewesen.“ Hinweis für die Nachgeborenen: Reiner Klimke hat anno 1985 die Gründung des German Masters massiv unterstützt – der Bestand und der Erfolg des Turniers binnen 34 Jahren ist auch auf sein Engagement von damals zurückzuführen.

 

Alles in allem. Die Stuttgarter Dressuren, das spannende Auf und Ab, waren eine Werbung für den Sport! Spontaner Nachsatz: Im Hinausgehen treffe ich Thomas Müller und sage heiter: Am Ende wird Ihre Frau noch berühmter als Sie!“ Heitere Antwort: „Das wäre wünschenswert!“

 

Thomas Borgmann für reitturniere.de            

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