WEG Tryon: Otto Becker sagt: Die Lockerheit fehlt den Jungen noch

Simone Blum ohne Fehler, Laura Klaphake mit einem Steher und Maurice Tebbel mit einem Abwurf. Das sind die drei deutschen Debütanten am ersten Tag der Springreiter-WM von Tryon. Mittlerweile, Ortszeit nach 15 Uhr, ist es eine Hitzeschlach, die Sonne sticht gnadenlos vom Himmel Alle schwitzen um die Wette. Als Maurice Tebbel und sein Don Diarado den Parcours verlassen haben, zieht der Bundestrainer eine vorsichtige erste Zwischenbilanz: "Bei allen dreien fehlte die Lockerheit noch ein bisschen. Deshalb mach' ich ihnen aber keinen Vorwurf, denn das ist normal für die jungen Neulinge. Es wird ein Lernprozess sein, hier bei dieser WM gut zurecht zu kommen. Wir haben ja gerade erst angefangen, noch ist es ja nicht vorbei!" Auf die Frage, weshalb sich Maurice Tebbel für den neunjährigen rheinischen Hengst Don Diarado entschieden habe, sagte Becker: "Maurice fühlt sich auf dem Hengst wohler als auf Chaccos` Son, also gab's in den letzten Trainingseinheiten eine Tendenz zu Don Diarado." Tebbel selbst sagt: "Ich weiß nicht genau, woran es gelegen hat. Es kommen ja noch zwei schwere Runden."

 

Thomas Borgmann für reitturniere.de

Was suchen Sie?

Suchformular