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Basel: Wieder Sieg für Christian Ahlmann

Nur drei Paare im Stechen, Ahlmann als Einziger fehlerfrei

 

Basel (fn-press). So erfolgreich, wie Christian Ahlmann 2015 unter anderem mit drei Weltcup-Siegen beendet hatte, startete er auch ins neue Jahr: Beim nunmehr siebten Baseler Fünf-Sterne-CSI gewann der 41-Jährige aus Marl mit dem Hannoveraner Hengst Codex One den Großen Preis, den Longines Grand Prix.

 

Der Parcourschef hatte es den Aktiven wahrlich nicht leicht gemacht. Nur drei der 45 Paare erreichten nach zwei Umläufen das Stechen des Großen Preises, unter ihnen Christian Ahlmann. Er schaffte es als Einziger, auch im Stechen fehlerfrei zu bleiben. Sein 14-jähriger Contendro-Sohn Codex One galoppierte nach 37,72 Sekunden über die Ziellinie. Das war zwar die schwächste Zeit innerhalb des Trios, aber dafür blieb das Paar fehlerfrei. Der Sieg in der Baseler St. Jakobshalle war ein schönes Preisgeld wert: 100.000 Schweizer Franken, die 92.000 Euro entsprechen.

 

Ahlmanns Mitstreiterinnen sind berühmt für blitzschnelle Ritte, aber bei der zweitplatzierten Französin Penelope Leprevost im Sattel des belgisches Hengstes Vagabonde de la Pomme fiel ebenso eine Stange (4/36,65) wie bei der für Portugal startenden Luciana Diniz, die sich mit dem Hannoveraner Fit for Fun sogar zwei Fehler erlaubte (8/36,85).

 

Zweibester Deutscher war Marcus Ehning, der in Basel den 13 Jahre alten NRW-Landbeschäler Cornado einsetzte. Der Cornet-Obolensky-Sohn und sein 40-jähriger Reiter beendeten den Longines Grand Prix mit Platz elf. Die übrigen deutschen Teilnehmer Hans-Dieter Dreher mit dem Holsteiner Cool and Easy und Daniel Deußer mit Toulago (Zuchtverband Oldenburg International) verpassten den Einzug in die zweite Runde. Dafür durfte sich Deußer über einige vordere Platzierungen in anderen Springen des CSI5* Sterne freuen.   hen