ANZEIGE

Aufbau neuer Stars

Noch sechs Wochen – dann geht’s los beim 81. Internationalen Wiesbadener PfingstTurnier vom 2. bis 5. Juni. Das Motto in diesem Jahr: Neue Stars!

 

Schon immer gehörten auch Nachwuchsprüfungen zum Programm des PfingstTurniers. 2017 stehen die neuen Stars noch bewusster im Mittelpunkt und zwar in allen Disziplinen.

 

„Der Fokus liegt in diesem Jahr auch auf denen, die Erfahrung auf unserem großen Platz sammeln wollen“, betont Michael Krieger, der seit vielen Jahren für den Springsport beim Internationalen Wiesbadener PfingstTurnier verantwortlich ist. „Mit unserer neuen 1,40-Meter-Tour wollen wir neben den internationalen Topreitern auch jüngeren Reitern mit vielleicht noch etwas unerfahrenen Pferden eine Chance auf dem PfingstTurnier geben.“ Auch für achtjährige Pferde, die gerade aus der Youngster-Tour herauswachsen, sei die Tour gedacht. Oder für Reiter, die noch nicht sicher genug für die ganz große Tour seien. „Wir haben dieses Jahr in Wiesbaden die Chance, gezielt beim Aufbau neuer Stars zu helfen“, erklärt Krieger. „Einerseits mit dem U25-Springpokal, der erstmals bei uns Station macht, und andererseits mit der 1,40-Meter-Tour. Das ist eine wunderbare Chance und sehr wichtig für den Sport.“

 

Ähnlich ist die Devise in Wiesbadens Dressurviereck 2017. Der reiterliche Nachwuchs ist schon seit Jahren fester Bestandteil im Programm des PfingstTurniers. Auch 2017 sind Deutschlands beste Youngster wieder am Start: in den Pony-Dressurprüfungen, den Prüfungen für Junioren und für die Jungen Reiter. Neu ist in diesem Jahr der Louisdor-Preis für die acht- bis zehnjährigen Grand Prix-Nachwuchspferde. „Der Louisdor-Preis hat einen sehr hohen Stellenwert und findet auf sehr hohem Niveau statt“, erklärt Bundestrainerin Monica Theodorescu. „Er wird sehr gut von den Reitern angenommen und ist auch für mich immer hochinteressant. Ich habe schon einige Kandidaten für die Saison 2017 gesehen und kann nur sagen: Es wird eine hochwertige Louisdor-Saison.

 

Es werden gute Reiter-Pferd-Paare für den Louisdor-Preis in Wiesbaden anreisen – sicher auch Reiter aus dem A-Kader.“

 

2012 wurde der U25-Förderpreis Vielseitigkeit ins Leben gerufen und schon seit dem ersten Jahr ist Wiesbaden eine Station für Deutschlands beste 'Nachwuchs-Buschis'. So auch 2017. Im vergangenen Jahr hat Stephanie Böhe den U25-Förderpreis Vielseitigkeit. Mit drei Siegen in der Saison, unter anderem auch in Wiesbaden, schloss sie 2016 als Gesamtsiegerin der Serie ab. 2015 wurde Pia Münker Gesamtbeste der U25-Buschis, in Wiesbaden hatte sie sich für die zweitbeste U25-Leistung 45 Serienpunkte gesichert. Schon im U25-Premierenjahr 2012 war Wiesbaden eine Station mit Fingerzeig: Damals siegte Julia Krajewski im Biebricher Schlosspark und in der Gesamtwertung. 2017 ist Wiesbaden die fünfte von insgesamt neun Stationen. Wer wird in diesem Jahr für den 'Fingerzeig' sorgen?

 

Bei der vierten Schlosspark-Disziplin schweben die Jüngsten meist ganz oben und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Im Voltigiersport sind die Kleinsten Gruppenmitglieder diejenigen, die bei den Stütz- und Hebefiguren über allen schweben. Nicht selten gucken die Hochgehobenen dann aus mehr als vier Metern im Galopp auf ihre Fans herunter. Nicht wenige von ihnen turnen einige Jahre später dann auch bei den Herren- oder Damen-Einzelwettbewerben oder im Pas de Deux mit. „Es sind ja Weltklasse-Teams, die in Wiesbaden an den Start gehen“, erklärt Bundestrainerin Ulla Ramge. „Da sind die Jüngsten meist elf oder zwölf, aber manchmal ist auch ein neunjähriges Teammitglied dabei.“ Mit neun Jahren den Schlosspark aus der galoppierenden Vogelperspektive erleben – ein Erlebnis der besonderen Art für jeden neuen Star!

 

PM