FN und Hippolini kooperieren für nachhaltige Wissensvermittlung
Der Einstieg in den Pferdesport ist prägend – für Kinder ebenso wie für Pferde. Um diesen ersten Kontakt von Anfang an kind- und pferdegerecht zu gestalten, starten die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) und das Hippolini-Institut eine Kooperation. Ziel ist es, Menschen aller Altersgruppen – insbesondere Kinder – behutsam, verantwortungsvoll und pädagogisch fundiert an das Pferd heranzuführen. „Hippolini hat ein reitpädagogisches Konzept entwickelt, das Kinder spielerisch und verantwortungsvoll an den Pferdesport heranführt. Davon können jetzt auch unsere Trainer profitieren, indem sie eine ergänzende Hippolini-Qualifikation absolvieren“, erklärt Thies Kaspareit, Leiter des FN-Teams Ausbildung. „Auf der anderen Seite bieten wir als FN ein strukturiertes Qualifikationssystem für Trainer vom Basis- bis zum Leistungs- und Spitzensport. In dieses System können Hippolini-Ausbilder nun unkompliziert einsteigen. Mit der Kooperation setzen wir ein klares Zeichen für Bildung, Verantwortung und einen Pferdesport, der auf Kompetenz, Wissen und pferdegerechtem Lernen aufbaut.“ Ab sofort können FN-Trainer eine verkürzte und vergünstigte Hippolini-Ausbildung absolvieren und erhalten dann neben der FN-Trainerbezeichnung auch den entsprechenden Hippolini-Ausbildungsgrad. Im Gegenzug können Hippolini-Ausbilder bei Vorliegen der Zulassungsvoraussetzungen durch verkürzte und vergünstigte Maßnahmen eine FN-Trainerqualifikation erwerben. „Unser Ziel ist es, Reiteinsteiger nicht einfach aufs Pferd zu setzen, sondern ihnen das Pferd verständlich zu machen“, erklärt Stefanie Tennigkeit, Leiterin des Hippolini-Instituts. „Die Kooperation mit der FN stärkt die Bedeutung von Wissensvermittlung im Pferdesport und zeigt, dass ein pädagogisch fundierter Einstieg die Basis für jedes weitere Lernen ist.“ Für Dr. Dennis Peiler, Vorstandsvorsitzender der FN, ist die Kooperation ein wichtiger Schritt in der Neuausrichtung des Verbandes. „In einem ersten Schritt möchten wir Kinder überhaupt erst an das Pferd heranführen und ihnen den Zugang ermöglichen. In einem weiteren Schritt sollen sie anschließend systematisch und pferdegerecht ausgebildet werden – und das ist nur mit gut geeigneten Lehrpferden möglich. Genau deshalb ist unsere Initiative ‚100 Schulpferde plus‘ so bedeutsam: Sie setzt genau dort an, wo alles beginnt. Sie sorgt dafür, dass genügend gut ausgebildete Schulpferde in Reitschulen zur Verfügung stehen, damit Kinder nachhaltig in den Pferdesport hineinwachsen und ihm verbunden bleiben können.“ fn-press/mly




























