Abu Dhabi: Will und Lill glänzen in der Wüste

Plätze zwei und drei im Großen Preis

Unter arabischer Sonne im Emirat Abu Dhabi gehen derzeit David Will und Maximilian Lill ihrem Sport nach. Im prestigeträchtigen und hoch dotierten Großen Preis, dem „The President’s Cup“, belegten die beiden die Plätze zwei und drei. Zum Sieg ritt der Brite Josef Stockdale.

 

Beinahe hätte es neben Richard Vogels Sieg im Weltcup-Springen von Basel noch einen deutschen Fünf-Sterne-Triumph gegeben. Beim CSI in Abu Dhabi steuerte David Will zeitgleich im Stechen des Großen Preises den Hengst Xixo Borgia in der Bestzeit über die Ziellinie. Am vorletzten Hindernis fiel jedoch eine Stange. So musste Will mit Platz zwei vorliebnehmen (4/37,45) und den Sieg dem Briten Joseph Stockdale und dem westfälischen Hengst Ebanking v. Etoulon überlassen (0/38,12). Die beiden waren als einziges Paar im fünfköpfigen Stechen fehlerfrei geblieben.David Wills Partner Xixo Borgia ist ein Sohn des Big Star und beim Springpferdezuchtverband Oldenburg International (OS) registriert. Zur Welt kam er im Gestüt Lewitz. Mit seinem Besitzer Ramsy al Duhami aus Saudi-Arabien unterhält Will geschäftliche Verbindungen, denn er betreut die saudischen Springreiter als Nationaltrainer. Al Duhami stieg ebenfalls in den Sattel und wurde mit dem Holsteiner Cayadino v. Cayado Vierter (4/37,93). Dieses Pferd hatte Hannes Ahlmann in den Sport gebracht. Maximilian Lill stellte ebenfalls ein OS-Pferd vor, das aus der Lewitzer Zucht stammt. Viverter PS v. Vivant beendete das Stechen auch mit vier Fehlerpunkten und reihte sich auf Platz drei ein (4/37,55). Daniel Deusser verpasste mit der belgischen Stute Pepita van T Meulenhof BR (v. El Torreo de Muze) nach einem Abwurf im Umlauf das Stechen und wurde Sechster. fn-press / hen

 

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