Foto: Willem Greve bei der Siegerehrung - Fotograf: TDM/Digishots
Nach dem überwältigenden Erfolg der ersten Auflage stand der spektakuläre HeadFirst-Gruppenpreis am Donnerstagabend im Rahmen der Dutch Masters erneut auf dem Programm. Vor ausverkauftem Haus in den Brabanthallen verteidigte Willem Greve seinen Titel. Der mehrfache niederländische Meister und Titelverteidiger sicherte sich in dieser besonderen Prüfung für Pferdewechsel erneut den prestigeträchtigen Titel „Best of Champions“.
Das Konzept, das bereits von früheren Weltmeisterschaften bekannt war, wurde zuletzt 2014 ausgetragen. Jeroen Dubbeldam, Weltmeister aus Caen mit SFN Zenith und Sportdirektor der Dutch Masters, hauchte der Klasse 2025 neues Leben ein.
„Der HeadFirst Group Preis wurde letztes Jahr hervorragend angenommen“, sagt Dubbeldam. „Nicht nur vom Publikum in den Brabanthallen, sondern auch online – die Prüfung wurde weltweit per Livestream verfolgt. Auch die Reiter waren sehr begeistert. Dank der Unterstützung der HeadFirst Group konnten wir die Veranstaltung mit Freude fortsetzen. Es ist fantastisch zu sehen, wie die Tribünen mit Zuschauern gefüllt sind, die das wirklich genießen. Hoffentlich können wir das noch lange fortführen. Es ist eine großartige Möglichkeit, handwerkliches Können und Reitkunst ins Rampenlicht zu rücken.“
Pferdewechsel erfordert höchstes Können.
In der 1,45-m-Prüfung starteten die Reiter mit ihren eigenen Pferden und wechselten anschließend die Pferde. Jedes Paar hatte nur zweieinhalb Minuten Zeit, sich mit dem Parcours vertraut zu machen. Dann ertönte die Glocke, und die Reiter mussten sofort ihre Leistung abrufen.
Anschließend lieferten Jeroen Dubbeldam und Harrie Smolders Live-Kommentare und kurze Interviews mit den Reitern und ermöglichten dem Publikum so einen einzigartigen Einblick in das Können und die Strategie der Top-Reiter.
Greve bewies sich einmal mehr als Meister der Anpassungsfähigkeit. Er war der einzige Reiter, der mit allen vier Pferden fehlerfrei blieb und dabei Europameister Richard Vogel, Weltcupsieger Julien Epaillard und den mehrfachen belgischen Meister Gilles Thomas besiegte.
„Das ist unser Leben, unsere Leidenschaft.“
Anschließend reagierte Greve begeistert: „Dieser Kurs macht wirklich unglaublich viel Spaß. In kurzer Zeit muss man als Reiter lernen, die Pferde gut zu verstehen, zu spüren, wie sie reagieren und wie sie am liebsten geritten werden. Man sollte nicht versuchen, sie komplett zu kontrollieren. Wir haben uns alle sehr darauf gefreut. Wir sind alle sehr eng mit unseren Pferden verbunden und finden es spannend zu sehen, wie jemand anderes an ein Pferd herangeht. Man tauscht sich darüber aus, und es ist faszinierend zu beobachten, wie sich jemand an ein Pferd anpasst.“
Greve erklärte, er habe Richard Vogels Pferd besondere Aufmerksamkeit geschenkt: „Richard meinte, sein Pferd sei noch recht unerfahren, deshalb habe ich es mir genau angesehen. Es ist ein sensibles Pferd, das wirklich alles richtig machen will. Mir ging es vor allem darum, ihm das Vertrauen zu geben, dass ich ihn mit dem richtigen Abstand zum Sprung bringen würde.“ Jeroen Dubbeldam bezeichnete den Ritt daher nach dem Wettbewerb als wahre Reitkunstprobe.
Champions lernen voneinander.
Richard Vogel verfolgte mit großem Interesse die Runde seines neunjährigen Greenacres Comilfo unter Willem Greve. „Ich versuche, mit den Augen zu stehlen“, gab der Deutsche lachend zu.
Laut Harrie Smolders ist das typisch für Champions: „Auch diese Reiter lernen daraus für die Zukunft. Sie lernen voneinander. Sie sind alle Handwerker, und das zeichnet Spitzenreiter ebenfalls aus: Es gibt hier so viel zu lernen. Das bleibt spannend anzusehen. Das ist unser Leben, unsere Leidenschaft.“
Greve stimmt dem voll und ganz zu: „Als Reiter lernt man jeden Tag dazu. Das ist unser Antrieb. Man kann sich wirklich den Kopf darüber zerbrechen, wie man ein Pferd besser verstehen kann oder wie es einen besser verstehen kann. Letztendlich geht es aber nur ums Gefühl.“
Vogel auch mit anderen Pferden extrem schnell:
Europameister Richard Vogel musste mit Happy Landais, dem Pferd von Gilles Thomas, einen Springfehler kassieren und belegte damit den zweiten Platz. Bemerkenswert war, dass der deutsche Spitzenreiter mit jedem Pferd mit Abstand die schnellste Rundenzeit erzielte. Über vier Runden war er fast zwölf Sekunden schneller als Julien Epaillard, bekannt als einer der schnellsten Reiter der Welt, und sogar 22 Sekunden schneller als Greve und Thomas.
Julien Epaillard belegte den dritten Platz vor Gilles Thomas. Das beste Pferd des Abends war Epaillards zwölfjähriger Wallach Easy Up de Grandry. Der erfahrene Wallach, der bereits früh im Wettbewerb von Jeroen Dubbeldam als Favorit gehandelt wurde, unterstrich damit den Wert von Erfahrung gegenüber seinen neunjährigen Konkurrenten.
Mittels Google übersetzte Pressemitteilung




























