Isabell Werth führt vor der Kanadierin Brittany Fraser-Beaulieu
Beim fünften gemeinsamen internationalen Dressurturnier gelang Isabell Werth und dem Oldenburger Special Blend in Wellington (Florida) eine siegreiche Kürpremiere. Das Paar verwies die kanadische Olympiareiterin Brittany Fraser-Beaulieu mit Jaccardo auf den zweiten Platz, Dritter wurde Julio Mendoza Loor aus Equador, der Jewel’s Goldstrike vorstellte.
Nach vielen Jahren Pause kehrte Isabell Werth zum mehrwöchigen Global Dressage Festival zurück. Das siebte CDI in Wellington war als Weltcup-Etappe ausgeschrieben. Isabell Werth setzte den elfjährigen Oldenburger Wallach Special Blend ein, der ihrer Schülerin Natalie Stickling-Morzynski gehört. Der Sezuan-Nachkomme (Muttervater Hotline) hatte mit Isabell Werth erst vier internationale Turniere bestritten, allesamt mit Grand Prix und Grand Prix Special. Nun sollte der Rappe sich in seiner ersten Kür beweisen. Zur Musik ihres einstigen Erfolgspferdes Emilio absolvierte Special Blend vor rund 2.000 Zuschauern das Kürpensum großartig. Seine Reiterin war begeistert: „Diese Kür ist wirklich, wirklich schwierig und ich war mir nicht sicher, was Special tun würde, weil er in einer solchen Atmosphäre keine Erfahrung hat, aber trotzdem war er sehr konzentriert.“ 82,66 Prozent waren der verdiente Lohn. Schon im Grand Prix hatten die beiden mit 73,13 Prozent die Konkurrenz hinter sich gelassen. Die zweitbeste Kür zeigte die Kanadierin Brittany Fraser-Beaulieu. Im Sattel des niederländischen Wallachs Jaccardo v. Desperado erzielte sie mit 79,25 Prozent eine neues persönliches Bestergebnis. Julio Mendoza Loor aus Equador, der in Tryon (USA) lebt, führte seinen Olympiapartner von Paris, Jewel’s Goldstrike v. Bretton Woods, zu 78.165 Prozent. fn-press / hen



























