Weltcup-Finale: Sechs Männer für Deutschland - Springreiter Philipp Schulze Topphoff verzichtet auf einen Start

Dressur- und Springreiter fliegen mit ihren Pferden nach Fort Worth/Texas

Das Weltcup-Finale findet 2026 erstmal in Fort Worth in Texas statt. Sechs deutsche Reiter starten mit ihren Pferden zwischen dem 8. und 12. April 2026 in der Dickies Arena. Darunter erfahrene Athleten auf diesem Niveau und auch Newbies.

 

Dressur: Zwei Paare qualifiziert

 

Im WM-Jahr verschiebt sich der Fokus bei einigen der besten Dressurreiter der Welt. So geht weder die Vorjahressiegerin Charlotte Fry mit Glamourdale noch die erfahrene Weltcup-Reiterin Isabell Werth an den Start. Neun Paare aus Europa sind in Fort Worth dabei. Darunter zwei deutsche Dressurreiter mit ihren Pferden: Raphael Netz reist zusammen mit Great Escape Camelot nach Texas. Die beiden sind 2024 Fünfte im Weltcup-Finale geworden.

 

Erstmals startet Moritz Treffinger in einem Weltcup-Finale. Der 22-Jährige tritt mit Fiderdance an und ist der jüngste Teilnehmer in den Dressurprüfungen in Fort Worth. Der Bereiter vom Gestüt Bonhomme ist mit Cadeau Noir und Fiderdance in die Weltcup-Saison gestartet. In den Flieger steigt sein erfahrener Fuchs Fiderdance.

 

Monica Theodorescu, Bundestrainerin Dressur, schaut voller Vorfreude auf das Weltcup-Finale in Texas: „Ich freue mich sehr mit den beiden Jungs loszufahren. Raphael Netz ist bereits eine Weltcup-Saison samt Finale geritten und wird nun von Moritz Treffinger begleitet. Er ist mit beiden Hengsten eine sehr gute Saison geritten und darf sich nun auf seine Final-Premiere freuen. Das zeugt auch davon, dass unser System funktioniert und wir durch den Piaff-Förderpreis eine sehr gute Möglichkeit haben, um die Brücke vom Nachwuchssport in den Spitzensport zu schlagen. Moritz Treffinger ist im U25-Bereich hocherfolgreich. Bei Raphael Netz war es ebenso. Junge Talente in den Top-Sport zu begleiten, bereitet mir Freude. Dafür setze ich mich ein.“

 

Springen: Vier deutsche Paare am Start

 

Für das Weltcup-Finale der Springreiter haben sich fünf deutsche Paare qualifiziert. Vier treten die Reise nach Amerika an. Denn Philipp Schulze Topphoff verzichtet mit seiner Carla NRW auf einen Start beim Weltcup-Finale. Der künftige Bereiter aus dem Stall Beerbaum fliegt nicht in die USA, weil die Stute sich zuletzt im Training nicht zu 100 Prozent fit angefühlt habe. „Für die Reise und den Start müssen wir beide vollkommen fit sein. Im Training haben wir minimale Unsicherheiten festgestellt und uns daher entschieden, nicht zu reisen“, erklärt Philipp Schulze Topphoff.

 

Der in Belgien bei den Stephex Stables beheimatete Daniel Deußer hat Otello de Guldenboom für das Weltcup-Finale genannt. Mit Gangster Montdesir plant der amtierende Europameister Richard Vogel in Fort Worth seinen Start. Richard Vogel gehörte zuletzt dem siegreichen deutschen Team bei der Longines League of Nations, der Nationenpreis-Serie der FEI, in Ocala an. Ebenso Rene Dittmer, der in den Wintermonaten stets in den USA trainiert. Er plant für das Weltcup-Finale mit Cody. Komplettiert wird das deutsche Springaufgebot durch Patrick Stühlmeyer. Der Deutsche Meister von 2025 plant mit Baloutaire PS an den Start zu gehen.

 

Spring-Bundestrainer Otto Becker schaut nach den Erfolgen der vergangenen Wochen zuversichtlich auf das Weltcup-Finale: „Ich freue mich auf tollen Sport und ein spannendes Finale in Fort Worth. Wir hoffen, dass alle gut und gesund in Texas ankommen und wir an die Erfolge des vergangenen Nationenpreis in Ocala anknüpfen können.“ Pferdesport Deutschland

 

 

 

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