Visconti und Valerian mit dem besten Ergebnis
Das Zuchtjahr begann mit einer dreitägigen Veranlagungsprüfung für junge Hengste in Vechta. 19 springbetonte und 29 dressurbetonte Hengste stellten sich der Bewertungskommission. Die besten Noten gab es dabei für die Hannoveraner Visconti beziehungsweise Valerian.
Schon nach dem Freispringen am ersten Prüfungstag zeichnete sich ein qualitativ hochwertiges Starterfeld bei den springbetonten Hengsten ab. Am Ende konnten 13 der 19 Hengste ein Endergebnis von 8,0 und besser erzielen, alle wirkten den gestellten Anforderungen gut und sicher gewachsen.
Eine sehr gute Springveranlagung (9,0), gepaart mit hoher Rittigkeit (9,2) und einem guten Galopp (8,5), das zeichnet den Schimmelhengst Visconti aus. Mit einer gewichteten Endnote von 8,76 hatte der vom Landgestüt Celle ausgestellte Hannoveraner die Nase vorn. Visconti ist ein Sohn des ebenfalls in Celle stationierten Valensky und wurde von Rainer Schulz aus einer Stute von Classe gezogen.
Gleich dreimal die 9,0 steht im Zeugnis des Stakkato Gold-Julio-Sohnes Starline: für Springveranlagung, Rittigkeit und Leistungsbereitschaft. Mit einem Endergebnis von 8,68 gehört der braune Hannoveraner aus der Zucht und im Besitz des Gestüts Sprehe zu den Top Drei dieser Prüfung. Dazu zählt auch der Holsteiner Casotoki (v. Casolo – Catoki), dem die Bewertungskommission die beste Springveranlagung (9,2) in dieser Prüfungsgruppe attestierte. Insgesamt gab es die 8,64 für den von Tjark Witt gezogenen und ausgestellten schwarzbraunen Hengst.
Eher gemischt präsentierte sich das Feld der dressurbetonten Hengste. Während auch hier ein Drittel Endnoten von 8,0 und besser erzielte, blieben doch einige auch deutlich hinter den Erwartungen zurück.
Das beste Ergebnis der Prüfung erzielte der souverän wirkende und mit viel Präsenz ausgestattete Hannoveraner Valerian von Va‘ Pensiero – De Niro. Neben drei guten Grundgangarten (Trab 9,0, Trab 8,5, Schritt 8,10) überzeugte der braune Hengst durch seine Leistungsbereitschaft (9,0) und vor allem seine Rittigkeit, für die er mit einer 9,5 die mit Abstand höchste Note in diesem Lot erzielte. Insgesamt errechnete sich für Valerian eine Endnote von 8,87. Aus- und vorgestellt wurde der Hengst von Santiago Damil, Züchter ist Thomas Heuer.
Ebenfalls für eine sehr gute Rittigkeit mit einer 9,0 ausgezeichnet wurde ein weiterer Hannoveraner Hengst mit Sportnamen Framington, gezogen von der Pferdezucht P&S aus Farven. Vorgestellt von Jacob Schenk erzielte der Hengst in fast allen Merkmalen Noten im hohen 8er-Bereich, insbesondere gefiel der kraftvolle und bereits gut ausbalancierte Galopp. Sein Endergebnis: 8,64. Und noch zwei weitere Hengste konnten ihre Veranlagungsprüfung mit rund 8,5 beenden. Der Westfale Desigual von Debutant – Diatano (Endnote 8,55) aus der Zucht von Werner und Heike Pleines gehörte zu den beiden Teilnehmern mit dem besten Schritt (8,8) und überzeugte wie auch der Oldenburger Vespasiano, ein Sohn des Louisdor-Preis-Siegers Viva Gold OLD aus einer Mutter von Fidertanz (Endnote 8,52) durch seine Leistungsbereitschaft.
Die nächste Veranlagungsprüfung für Junghengste findet im Herbst 2026 statt. fn-press//Hb
Hier gibt es die Ergebnisse der Dressurhengste der Dressurhengste und die Ergebnisse der Springhengste




























