Sharjah: Deutscher Sieg im Nationenpreis

David Will und Sophie Hinners glänzen mit jeweils zwei Nullfehlerritten

Mit einem Sieg ist Deutschland in die neue Nationenpreis-Saison gestartet. Beim CSIO4* in Sharjah, der neben Dubai gelegenen drittgrößten Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate, verwies das Quartett mit Sophie Hinners, David Will, Maximilian Lill und Christian Ahlmann das Team des Gastgeberlandes und Irland auf die Plätze zwei und drei.Der Nationenpreis von Sharjah zählt nicht zur Serie des Weltreiterverbandes FEI, wird aber von etlichen europäischen Reiterinnen und Reitern, die sich mitunter wochenlang unter arabischer Sonne auf die Freiluftsaison vorbereiten, gerne angenommen. Unter Leitung ihres Equipechefs David Will, der mit Xixo Borgia auch zum Team gehörte, traten Sophie Hinners mit Lommers, Maximilian Lill mit Casallco’s George PS und Christian Ahlmann mit Vivario JL Z an. Schon im ersten Umlauf deuteten alle Zeichen auf Sieg. David Will und der Hengst Xixo Borgia aus dem Springpferdezuchtverband Oldenburg International (OS) blieb ebenso fehlerfrei wie der zweite Teamreiter, Maximilian Lill, der im Sattel des OS-Hengstes Casallco’s George PS v. (Casallco) saß. Beide Pferde kamen im Gestüt Lewitz zur Welt.Sophie Hinners setzte die Erfolge fort. Mit dem zehnjährigen niederländischen Wallach Lommers v. Carrera verließ auch sie den Parcours ohne Fehler, so dass das deutsche Team den ersten Umlauf mit „weißer Weste“ beendete. Schlussreiter Christian Ahlmann und der Zangersheider Wallach Vivario JL Z, den er erst seit einem Dreivierteljahr reitet, lieferten mit einem Zeitfehler das Streichergebnis. In der zweiten Runde blieben David Will und Sophie Hinners erneut fehlerfrei, Maximilian Lill kassierte zehn Fehlerpunkte. Christian Ahlmann zog sein Pferd zurück, so dass das deutsche Team mit diesen zehn Punkten den Sieg in der Tasche hatte. Equipechef David Will: "Das war eine tolle Mannschaftsleistung. Christian (Ahlmann) hätte sein Pferd, das er noch nicht so lange hat, im ersten Umlauf gar nicht mehr reiten müssen, aber er wollte ihm Erfahrung geben. Das Pferd sah richtig gut aus." 

 

Starke Konkurrenz kam aus den Emiraten. David Will: "Unerwartet nicht, denn sie hatten im vergangenen Jahr den Nationenpreis gewonnen." Omar Abdul Aziz Al Marzooqi, Humaid Abdulla Khalifa Al Muhairi, Ali Jmal Nasr Al Nuami und Abdullah Mohd Al Marri hatten nur zwei Fehlerpunkte mehr auf dem Konto (12). Mit insgesamt vier Nullrunden verwiesen sie die Mannschaft aus Irland (David Simpson, Trevor Breen, Michael Pender und Shane Breen) auf den dritten Platz (20). Die Plätze vier bis sechs belegten Großbritannien (30), Italien (40) und Ägypten (52). fn-press / hen

 

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