Mit der neuen Folge von „R-haltenswert im Gespräch“ veröffentlichen wir ein Gespräch, das in dieser Form nur selten möglich ist.
Zu Gast ist Marianne Fankhauser-Gossweiler – Olympiareiterin, Medaillengewinnerin und eine der prägenden Persönlichkeiten des internationalen Dressursports. Marianne Fankhauser-Gossweiler tritt heute kaum noch öffentlich auf und gibt nur selten Interviews. Umso dankbarer sind wir, dass sie dieses offene und persönliche Gespräch mit uns führt 1964 war sie die erste Frau im Schweizer Olympiateam im Reitsport – zu einer Zeit, in der Frauen zwar erstmals international starteten, in den Mannschaften jedoch noch eine absolute Ausnahme darstellten. Fankhauser-Gossweiler erzählt von einem Leben mit Pferden, das auch über die großen Leinwände Hollywoods flimmern könnte: Als junges Mädchen von kaum 14 Jahren erhält sie ein siebenjähriges, unausgebildetes Pferd – und entwickelt dieses über Jahre hinweg bis hin zu den Olympischen Spielen. Eine Geschichte, die zeigt: Nicht das fertige Pferd stand im Mittelpunkt – sondern der Weg dorthin.
Das Gespräch gibt Einblick in:
- •die Ausbildung von Pferd und Reiter in einer Zeit, die stark von Systematik und Geduld geprägt war
- den konsequenten Aufbau ohne Abkürzungen
- sowie die Entwicklung eines Pferdes über Jahre hinweg – getragen von Erfahrung, Beobachtung und Zeit
Dabei bleibt der Blick bewusst einordnend und sachlich – nicht vergleichend, nicht bewertend.
Die Folge ist Teil des Formats „Zwischen gestern und morgen“, in dem Persönlichkeiten zu Wort kommen, deren Wissen und Erfahrung weit über einzelne Generationen hinausreichen.
Weitere Gespräche mit Marianne Fankhauser-Gossweiler sind bereits geplant.
Ebenfalls Teil dieses Formats sind Stimmen wie:
- Christine Stückelberger, Olympiasiegerin und eine prägende Persönlichkeit des internationalen Dressursports
- sowie Ullrich Müller, der über nahezu 50 Jahre als Deckstellenleiter des Landgestüts Celle tätig war und heute – insbesondere in den Stutenpedigree-Analysen – ein außergewöhnliches züchterisches Wissen aus jahrzehntelanger Praxis einbringt.
Für das Format können aus der Community Stuten eingesendet werden, die im Rahmen der Pedigree-Analysen besprochen werden.
„R-haltenswert im Gespräch“ versteht sich als Plattform für ruhige, differenzierte und fachlich fundierte Gespräche – mit dem Ziel, Entwicklungen nachvollziehbar zu machen und Zusammenhänge sichtbar werden zu lassen. Viktoria Auracher, Initiatorin des Formats, ordnet die aktuelle Entwicklung wie folgt ein: „R-haltenswert ist von Beginn an – auch beim Weltcupfinale in Basel – mit dem Anspruch angetreten, nicht polemisch zu sein, sondern zu einer sachlichen und positiven Diskussion innerhalb der Pferdewelt beizutragen. Umso mehr freut es uns, dass wir aktuell eine Entwicklung wahrnehmen, in der genau diese differenzierte Betrachtung wieder mehr Raum bekommt. Die Bilder, die zurecht kritisch diskutiert werden, stammen aus unserer Sicht nach wie vor von einer sehr kleinen Minderheit – und stehen nicht für die große Breite der Menschen, die täglich verantwortungsvoll mit ihren Pferden arbeiten. Wir schauen deshalb mit großem Interesse auf den kommenden Sommer und die internationale Saison – und sind gespannt, welche Entwicklungen sich dort weiter zeigen werden.“ Diese Folge ist dabei mehr als ein Interview. Sie ist ein Einblick in ein Leben, das in seiner Dichte, Konsequenz und Entwicklung kaum inszeniert werden könnte – weil es bereits alles mitbringt, was große Geschichten auszeichnet.
Alle Folgen von "R-haltenswert im Gespräch" finden Sie auf dem YouTube-Kanal von R-haltenswert:
https://www.youtube.com/@R-haltenswert
Die hier und heute beschriebene Folge können Sie direkt am Ende dieser Seite ansehen.
Viktoria Auracher R-haltenswert





























