Neue Referentin in der staatlichen Zuchtleitung und im Kompetenzzentrum Pferd Baden-Württemberg ab 1. Juni 2026

Foto: Dr. Diane Wischner-Pingel - Fotograf: Privat

Foto: Dr. Diane Wischner-Pingel - Fotograf: Privat

Dr. Diane Wischner-Pingel wird Nachfolgerin von Manfred Weber

 

Marbach, 09.05.2026 (HuL Marbach). Am 1. Juni 2026 wird Dr. Diane Wischner-Pingel die Nachfolge von Manfred Weber antreten als Referentin in der staatlichen Zuchtleitung Pferd und im Kompetenzzentrum Pferd Baden-Württemberg. Sie wird als staatliche Zuchtleiterin für Kaltblut- und Kleinpferderassen dem Pferdezuchtverband Baden-Württemberg e.V. zur Dienstleistung überlassen und übernimmt die stellvertretende Leitung des Kompetenzzentrums Pferd BW, das Aus- und Weiterbildung für alle Pferdehalter im Land anbietet und vielfältige Aufgaben in der Zusammenarbeit mit den Partnern im Kompetenznetzwerk Pferd hat.

 

Diane Wischner-Pingel stammt aus Westfalen. Die 46-jährige promovierte Agrarwissenschaftlerin ist seit ihrer Kindheit eng mit dem Pferd verbunden. Besonders prägend waren für sie die frühen Erfahrungen in der Jungpferdeausbildung auf zahlreichen Zuchtbetrieben. Neben ihrer persönlichen Leidenschaft bringt sie langjährige fachliche Kenntnisse in der Pferdezucht und Pferdehaltung sowie in der Verbandsarbeit im landwirtschaftlichen Umfeld mit. Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der Nutztierwissenschaften.

 

„Mit großer Freude und zugleich mit Respekt vor der gewachsenen Tradition übernehme ich diese verantwortungsvolle Aufgabe“, erklärt Diane Wischner-Pingel. „Mein Ziel ist es, die Brücke zwischen bewährter Zuchttradition und modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Wohle unseres Kulturguts Pferd weiter auszubauen“.

 

Ein besonderes Anliegen ist ihr der enge und vertrauensvolle Austausch mit den Züchterinnen und Züchtern. „Ich freue mich sehr auf die Begegnungen und die Zusammenarbeit mit den Züchtern und Pferdehaltern in Baden-Württemberg“, sagt Wischner-Pingel. Der direkte Dialog solle auch künftig eine wichtige Grundlage für die gemeinsame Weiterentwicklung der Pferdezucht bilden.

 

Landoberstallmeisterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck setzt auf die Expertise und Erfahrung der neuen Referentin im Kompetenzzentrum, die zum 1. Juni auf die Schwäbische Alb umsiedeln wird: „Mit ihrer Erfahrung in Praxis und Wissenschaft sowie ihrer engen Verbindung zur Pferdezucht wird Diane Wischner-Pingel die Arbeit im Kompetenzzentrum Pferd engagiert und praxisnah weiterführen“.

 

Edwin Schuster, der Vorsitzende des Pferdezuchtverbandes Baden-Württemberg, drückt seine Freude über die Wiederbesetzung der Stelle im Kompetenzzentrum Pferd und die neue staatliche Zuchtleiterin beim Pferdezuchtverband aus: „Wir sind froh und dankbar, dass wir ab Juni wieder eine Zuchtleitung Kaltblut und Kleinpferde haben und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Frau Dr. Wischner-Pingel“.

 

Für die derzeit noch unbesetzte Stelle der Leitung des Kompetenzzentrums Pferd und Zuchtleitung Warmblut als Nachfolge für die Anfang des Jahres ins Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz gewechselte Dr. Carina Krumbiegel läuft das Auswahlverfahren noch.

 

Weitere Informationen zum ältesten staatlichen Gestüt Deutschlands auf www.gestuet-marbach.de

 

PM

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