Wetter frisch, Stimmung vergnügt - Turnierclub Maas J. Hell

Foto: Vergnügtes Trio aus der Dressur Kl. S* im Turnierclub Maas J. Hell: Siegerin Antonia Zimmermann (mi.) Janna Gebauer-Jochheim (Berlin) mit gleich zwei Platzierungen und die 15-jährige Anni Weiss (re.), die erst die zweite S-Dressur ihres Lebens bestritten hatte - Fotograf: Brüske-Medien

Foto: Vergnügtes Trio aus der Dressur Kl. S* im Turnierclub Maas J. Hell: Siegerin Antonia Zimmermann (mi.) Janna Gebauer-Jochheim (Berlin) mit gleich zwei Platzierungen und die 15-jährige Anni Weiss (re.), die erst die zweite S-Dressur ihres Lebens bestritten hatte - Fotograf: Brüske-Medien

(Klein Offenseth) Viele Komplimente, Zuspruch und heiter-entspannte Atmosphäre - das ist die Bilanz des 3. Dressurturniers für den Turnierclub Maas J. Hell. Immer wieder “gute Turniere mit guten Rahmenbedingungen zu machen”, das ist der Anspruch der Veranstalter/innen und die Art und Weise, in der das umgesetzt wird, kommt gut an - bei Profis im Sattel genauso wie bei Amateuren.

 

Janna Gebauer-Jochheim (Berlin), die erstmals in Klein Offenseth dabei war, formulierte es so: “Ich habe einfach keine Lust mehr, auf schlechten Böden zu reiten, da fahre ich lieber mal etwas weiter für ein Turnierwochenende.” Sie lebt nicht vom Pferdesport, aber Dressur spielt gleichwohl eine wesentliche Rolle im Leben der begeisterten Reiterin. Zuhause ist sie sportlich auf dem Hof Bernadotte der Familie Voigtländer in Teltow/ Ruhlsdorf, zwei Pferde waren mit zum Dressurevent auf der Station Maas J. Hell und die “Ausbeute” ist aller Ehren wert.

 

So wie Gebauer-Jochheim, die Berufsreiterinnen Jeanne-Marleen Schwiebert (Kattendorf) und  Jennifer Kubenz aus Hamburg, schätzen viele die Machart der Dressur-Clubturniere und das Ambiente. Es ist Wettbewerb, Leistungsabfrage und Treffpunkt. Und am Sonntag war es auch Schauplatz einer geglückten Premiere.

 

Rose Oatley und Alive and Kicking

 

Um neun Uhr morgens betrat in der Intermediaire II ein “fast” unbekanntes Team das Dressurviereck: Rose Oatley und die Westfalenstute Alive and Kicking. Die eine ist Mannschafts-Europameisterin U21, die andere hat in Weltcup-Qualifikationen mit Charlotte Dujardin (GBR)  prima Ergebnisse abgeliefert und seit 2,5 Wochen sind Rose und Alive and Kicking ein Team, das in Klein Offenseth Turnierpremiere hatte. Mit 75,351 Prozent gewannen beide die Intermediaire II und dafür war eigens der Bundestrainer Nachwuchs, Hans-Heinrich Meyer zu Strohen, aus Niedersachsen nach Schleswig-Holstein gedüst. Rose` Mutter Kristy Oatley, Australierin und selbst mehrmals Olympiateilnehmerin, war rundherum zufrieden.

 

Eine Gefühlslage, die Turnierclub-Chefin  Jasmin Ulonska-Weiss genau kennt: “Ich bin so stolz auf Anni - ihre zweite S*-Dressur und gleich Dritte”. Anni Weiss ist 15 Jahre alt und platzierte sich mit ihrem Hannoveraner Invictus VF mit 68,376 Prozent hinter Antonia Zimmermann und Blue boy N.B, sowie Janna Gebauer-Jochheim und TI Feel the Rythem.

 

Eine Premiere erlebte auch Katrin Kipp (Garstedt-Ochsenzoll) 24 Stunden zuvor: “Ich bin noch niemals zuvor in einer Inter I gestartet - und dann gleich Zweite.” Ihre Sportpartnerin Framboise sei nicht das spektakulärste Bewegungswunder, aber ein Pferd mit soliden Grundgangarten und Leistungsbereitschaft. Kipp: “Ich hab mich darauf konzentriert, es richtig und gut zu machen und nicht zu viel zu wollen.” Offenkundig das genau richtige Rezept.

 

Noch drei weitere Dressurturniere stehen im Kalender des Turnierclubs Maas J. Hell. Vom 3. - 5. Juli findet das 4. Dressurturnier statt, Nr. fünf und sechs folgen im Oktober und November. Details gibt es hier: https://ese-marketing.de/turniere

 

PM

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