Rom: Deutsche Equipe auf Platz zwei im Nationenpreis

Mexiko gewinnt, Großbritannien ist drittstärkste Mannschaft

Spannend bis in die letzten Minuten: Das deutsche Springteam musste im prestigeträchtigen Nationenpreis des CSIO5* in Rom im Stechen mit der mexikanischen Equipe um den Sieg kämpfen. Bundestrainer Otto Becker hatte Richard Vogel „ausgeguckt“, der Sieger im Großen Preis von Aachen nur weniger Tage zuvor, kassierte mit seinem französischen Hengst Gangster de Montdesir v. Kannan einen Abwurf, während der Mexikaner Patricio Pasquel mit dem Hengst Chakkalou PS aus dem Zuchtverband Oldenburg International fehlerfrei blieb. Sieg also für Mexiko vor Deutschland. Auf dem dritten Platz behauptete sich die britische Equipe mit acht Fehlerpunkten vor Italien (12) und Belgien (16).

 

Bundestrainer Otto Becker hatte ein starkes Team an den Start geschickt: Christian Ahlmann, Sophie Hinners, Jörne Sprehe und Richard Vogel lagen nach dem ersten Umlauf mit drei weiteren Nationen und vier Fehlerpunkten auf Platz zwei. Die beiden Damen im Team ritten großartig. Sowohl Sophie Hinners mit Iron Dames Combella v. Cornet du Lys als auch Jörne Sprehe mit dem Hengst Toys v. Toulon meisterten beide Umläufe ohne Fehler. Ahlmann, im Sattel des Zangersheider Hengstes Applebridge Tag Z, hatte in beiden Runden einen Abwurf, Richard Vogel und Gangster starteten mit acht Fehlerpunkten in den Nationenpreis, blieben aber im zweiten Umlauf fehlerfrei. Otto Becker sagte: „Das war schade, dass bei Richard Vogel im Stechen eine Stange fiel. Wir hätten natürlich gerne gewonnen, aber der zweite Platz ist aller Ehren wert und wir gratulieren den Mexikanern.“ Pferdesport Deutschland / hen

 

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