Richard Vogel und Sophie Hinners im Großen Preis auf den Plätzen drei und sechs
Das CSIO5* in Rom auf der Piazza di Siena im Park der Villa Borghese gehört zu den traditionsreichsten und besten Veranstaltungen des internationalen Turniersports. Neben dem Nationenpreis, den zwei Tage zuvor Mexiko vor Deutschland im Stechen gewinnen konnte, gilt die Aufmerksamkeit der Zuschauer dem hoch dotierten Großen Preis. Zur Freude des Publikums und des Veranstalters ritt der in den Niederlanden lebende Italiener Piergiorgio Bucci zum Sieg. Als einziger Reiter meisterte er die beiden Umläufe und das Stechen ohne Fehler. Die Plätze zwei und drei belegten die beiden Deutschen Jörne Sprehe und Richard Vogel.
Der italienische Parcourschef Uliano Vezzani hatte es den Aktiven erwartungsgemäß nicht leicht gemacht. Von den 45 im Großen Preis gestarteten Reiterinnen und Reitern blieben im ersten Umlauf nur sechs Paare fehlerfrei. Weitere sechs Paare mit den schnellsten Vierfehlerritten füllten das zwölfköpfige Feld in der zweiten Runde auf. Doch nur einem Paar sollte es gelingen, fehlerfrei zu bleiben: Pieregiorgio Bucci. Der 50-Jährige, derzeit Nummer 28 auf der Weltrangliste und Italiens erfolgreichster Springreiter, setzte den belgischen Schimmelhengst Pallieter v. Cornet Obolensky ein (0/42,01). Die schnellste Zeit (39,01 Sekunden) schaffte Jörne Sprehe mit dem Hannoveraner Hengst Toys. Das Paar konnte in dieser Saison schon etliche Erfolge erzielen, unter anderem die beiden Siege in den Großen Preisen von Mannheim und Borgo La Caccia-Bedizzole in Italien. Toys hatte im ersten Umlauf alle Stangen liegen gelassen, kassierte aber in Runde zwei einen Abwurf. So erging es auch Richard Vogel. Zwei Wochen zuvor hatte er mit dem Hengst United Touch den Großen Preis von Aachen gewonnen, nun setzte er den Holsteiner Hengst Cloudio v. Casall ein: 4/41,67, Platz drei. Platz drei hieß es auch für Vogel und Cloudio in einem 1,55 Meter-Springen mit Stechen am Vortag.
Sophie Hinners ging ebenfalls auf der Piazza di Siena an den Start. Im Sattel der beim argentinischen Zuchtverband eingetragenen Stute Iron Dames Combella v. Cornet du Lys beendete sie das Stechen des Großen Preises mit einem Abwurf in 45,26 Sekunden. Für Christian Ahlmann war der Nationenpreis bereits nach dem ersten Umlauf beendet. Er kassierte mit dem westfälischen Hengst Untouched LB, ein Sohn von Richard Vogels United Touch, acht Fehlerpunkte. Pferdesport Deutschland / hen





























