An zwei Tagen überprüften Zöllner einer Friedrichshafener Kontrolleinheit Austeller auf der "Pferd Bodensee" in Friedrichshafen.
Im Fokus liegen Waren von Nicht-EU-Austellern, da diese zollrechtlich angemeldet werden müssen. Bei drei von 20 überprüften Ausstellern leiteten die Beamten Verfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein, da sie keine oder nur unstimmige Zollunterlagen für ausgestellte Artikel und Reitzubehör, wie Kleidung, Decken, Gerten und Trensen vorweisen konnten. Der Gesamtwarenwert der Ausstellungsstücke lag bei etwa 16.000 Euro; 4100 Euro Zoll und Einfuhrumsatzsteuer mussten die Aussteller nachzahlen. Zudem noch rund 4000 Euro Strafsicherheit, weil die Verantwortlichen keinen Wohnsitz in Deutschland haben.
Die weiteren Ermittlungen führt die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Ulm.
Obgleich Zoll und Veranstalter im Vorfeld einer Messe aktiv zu Zollbestimmungen aufklären, kommt es vereinzelt zu Verstößen.
Offizielle Pressemitteilung des Hauptzollamts Ulm




























