Balve: Isabell Werth gewinnt den Grand Prix

Auftakt beim Longines Balve Optimum

Isabell Werth und Wendy de Fontaine haben den Auftakt der Deutschen Meisterschaften Dressur, den Grand Prix, für sich entschieden. Mit 81,240 Prozent sicherten sie sich beim Longines Balve Optimum Platz eins vor Frederic Wandres mit Bluetooth OLD. Platz drei teilen sich Charlott-Maria Schürmann mit Dantes Pearl OLD und Isabell Werth mit Viva Gold OLD – beide Paare erhielten 76,520 Prozent.

 

Der Grand Prix im Rahmen des Longines Balve Optimum ist der Auftakt der Deutschen Meisterschaften in der Dressur – und da Balve auch die erste Sichtung für die Weltmeisterschaften in Aachen ist, auch ein wichtiger Fingerzeig für die Nominierung der deutschen Paare. „Unsere Paare haben hier einen ersten Auftakt gemacht. Die Ergebnisse liegen dicht beieinander und die Pferde sind gut in Schuss. Wir müssen sie allerdings über mehrere Prüfungen sehen“, sagte Bundestrainerin Monica Theorescu. „Das hat viel Freude bereitet, am ersten Tag direkt solche Ergebnisse zu sehen. Es ist alles sehr dicht beieinander und das steigert natürlich die Spannung. Im Grand Prix Special werden die Karten wieder neu gemischt.“

 

Besser hätte sie diese Prüfung kaum zusammenfassen können, denn die Prozentzahlen liegen dicht beieinander – es wird also unfassbar spannend im Grand Prix Special am Samstag und damit in der Entscheidung um die erste Medaille bei den Deutschen Meisterschaften der Dressurreiter 2026.

 

Auch in der Altersklasse der U25-Dressurreiter sind die Nachwuchstalente in ihre Meisterschaft gestartet. Der Sieg in der Dressurprüfung der Klasse S***, einer Station des Piaff-Förderpreises, geht an Rose Oatley und Alive and Kicking mit 73,210 Prozent, vor Lucie-Anou Baumgürtel mit First Vienna FH FRH (72,211 Prozent) und Katharina Schuster mit Qence L mit 70,921 Prozent. Hier fällt die erste Medaillenentscheidung am Freitag.

 

Ein starkes Starterfeld von 59 Reiterinnen in der ersten Wertungsprüfung der Deutschen Meisterschaft der Springreiterinnen hat unter Beweis gestellt, wie gut sie angenommen wird. Seit 1959 gibt es die Damenwertung in ihrer heutigen Form – zuvor gab es das sogenannte Deutsche Springchampionat (1948 bis 1958), das ebenfalls nach Herren und Damen aufgeteilt war. Die absolut schnellste der 20 fehlerfreien Springreiterinnen war Elisabeth Meyer, die mit ihrer zehnjährigen Niederländerin Let it Shine (v. El Dorado van de Zeshoek) nur 74,40 Sekunden benötigte: Fast 4 Sekunden Vorsprung. Rang zwei fiel an Fabienne Graefe mit Cinsey, einem erst achtjährigen Westfalenwallach. Knapp dahinter fanden sich Juliane Rölfing und die 14-jährige Westfälin Come and Feel O NRW (v. Comme il faut) wieder (0/79,11 Sekunden).

 

Am Samstag steht ab 11.30 Uhr die Entscheidung im Titelkampf um die Deutsche Meisterschaft der Springreiterinnen auf dem Programm.

 

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