Foto: Frederic Wandres und Bluetooth OLD sichern sich den Sieg in der CDIO4*-Kür um den Covalliero-Preis - Fotograf: reitsport-hellmann.de
(Hagen a.T.W.) Frederic Wandres und Bluetooth OLD setzten den perfekten Schlusspunkt unter ein erfolgreiches Wochenende bei den Covalliero Dressage Days. Nachdem das Paar bereits am Vortag mit Platz zwei im Grand Prix maßgeblich zum überlegenen Sieg der deutschen Mannschaft im FEI Dressage Nations Cup™ of Germany beigetragen hatte, sicherte sich der Olympiasieger am Samstag den Sieg in der CDIO4*-Kür um den Covalliero-Preis. Für die harmonische und technisch anspruchsvolle Vorstellung erhielt der Bordeaux-Sohn 80,735 Prozent.
Die weiteren Podestplätze gingen an zwei Nachkommen des niederländischen Spitzenvererbers Jazz. Semmieke Rothenberger und Farrington präsentierten eine ausdrucksstarke Kür, die mit 78,930 Prozent und Rang zwei belohnt wurde. Platz drei sicherte sich der US-Amerikaner Christian Simonson mit Fleau de Baian (76,570 Prozent), gefolgt von Spaniens José Antonio Garcia Mena und Gladiador Do Lis auf Rang vier mit 76,400 Prozent
„Beste Rechtspirouette“, kommentierte Bundestrainerin Monica Theodorescu augenzwinkernd unmittelbar nach dem Ritt ihres Schützlings. Tatsächlich hatte Wandres die anspruchsvolle Lektion bewusst mit nur einer Hand am Zügel geritten – eine Idee aus dem Training.
„Ja, das war sehr gut“, bestätigte Wandres. „Wir haben die Rechtspirouette im Training einhändig ausprobiert, weil die konstante Zügelverbindung so besser funktioniert hat. Bluetooth fand das ganz gut, deshalb haben wir gesagt: In der Kür können wir das ja auch im Wettkampf machen – das ist schließlich erlaubt.“
Abgesehen von einigen kleinen Unsicherheiten in den Einerwechseln zeigte sich der 38-Jährige mit seiner Vorstellung sehr zufrieden: „Ich hatte ein paar Kleinigkeiten in den Wechseln, das habe ich einmal wiederholt, aber ich glaube, danach war es wieder in Ordnung. Bluetooth war trotzdem bis zum Schluss schön frisch. Zum Abschluss unseres Turniers – happy, happy.“
Einen kleinen Wermutstropfen gab es lediglich ganz am Ende der Kür: „Ich war einen Tick hinter der Musik. Eigentlich hätte ich noch ein Stück passagieren müssen, das hat am Ende gefehlt. Das konnte ich dann nicht mehr aufholen. Aber dafür weiß man es jetzt fürs nächste Mal.“
Alle Prüfungen werden live auf ClipMyHorse.TV übertragen. Zeitpläne und Ergebnisse sind unter https://psi-events.de/portfolio/covalliero-dressage-days-july/ abrufbar.
PM






























