Platz zwei für Semmieke Rothenberger mit Farrington
Für Frederic Wandres und Bluetooth OLD sind die Covalliero Dressage Days aus dem Hof der Familie Kasselmann ein Heimspiel. Gemeinsam den zweiten Sieg innerhalb von zwei Tagen feiern zu können, ist umso erfreulicher. Nach dem Nationenpreis-Sieg mit dem deutschen Team sichert sich das erfahrene Paar auch die Grand Prix Kür am Samstagabend.
Mit 80,735 Prozent war es ein klarer Sieg für den 39-jährigen Dressurreiter und sein 16 Jahre altes Top-Pferd Bluetooth OLD. Die beiden sind seit Jahren eine beständige Größe im deutschen Team und setzten auch heute ein Ausrufezeichen hinter ihre Form. Das Turnier in Hagen a.T.W. gilt als finaler Formcheck für die deutschen Paare vor den Weltmeisterschaften im August in Aachen. Ein besonderes Lob von Bundestrainerin Monica Theodorescu gab es für die beiden heute für die gelungene Rechtspirouette.
Auf den zweiten Platz ritt Semmieke Rothenberger den ebenfalls 16 Jahre alten Farrington. Mit 78,93 Prozent beendeten die beiden ihre Kür. Beide deutschen Paare ließen wie am Vortag Punkte bei den Galoppwechseln liegen. Auf den dritten Platz ritt Christian Cimonson aus den USA mit Fleau de Baian und einem Ergebnis von 76,57 Prozent.
Die Grand Prix Kür war Teil der Nationenpreis-Tour. Die vier deutschen Teamreiter haben sich nach dem Grand Prix aufgeteilt. Während Frederic Wandres und Semmieke Rothenberger mit ihren Pferden in der Kür an den Start gegangen sind, werden Isabell Werth mit Wendy de Fontaine sowie Raphael Netz mit Great Escape Camelot im Grand Prix Special am Sonntag starten.
CDI4*-Tour: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Isabell Werth und Katharina Hemmer
Bei anspruchsvollen Windbedingungen sicherten sich Isabell Werth und Viva Gold OLD mit 78,894 Prozent den Sieg im CDI4* Grand Prix Special in Hagen. Im Grand Prix hatten die beiden den zweiten Platz hinter Katharina Hemmer und ihrem Fuchs Denoix belegt. Nun konnten Isabell Werth und der zehnjährige Weihegold-Enkel die Prüfung für sich entscheiden.
Mit ihrem Denoix war Katharina Hemmer, Team-Europameisterin 2025, schon am Freitag sehr zufrieden gewesen. Nachdem der Oldenburger Destano-Sohn bei den Deutschen Meisterschaften kurzfristig nicht an den Start gehen konnte, präsentierte er sich in Hagen a.T.W. wieder in sehr guter Form. Nach dem Sieg am Donnerstag im Grand Prix mit mehr als 77 Prozent zeigten die beiden im Special bei widrigen Windverhältnissen abermals ihre Klasse. Ihre Runde wurde mit 77,362 Prozent bewertet.
Auf Platz drei rangierten Isabel Freese und Total Hope OLD. Tobias Nabben und der 11-jährige Forster erreichten trotz kleiner Fehler mit 71,489 Prozent eine neue persönliche Bestleistung und belegten Rang vier. Pferdesport Deutschland/sag





























