19. Deutscher Meistertitel für Isabell Werth: Mit Wendy de Fontaine und 81,510 Prozent gewinnt die Rekordreiterin Gold im Grand Prix Special!

19. Deutscher Meistertitel für Isabell Werth: Mit Wendy de Fontaine und 81,510 Prozent gewinnt die Rekordreiterin Gold im Grand Prix Special!

 

Als 17. und damit letztes Paar in der Deutschen Meisterschaft Grand Prix Special ritten Isabell Werth und Wendy de Fontaine ins Viereck ein. Es war muxmäuschenstill in der vollbesetzten Dressurarena des LONGINES BALVE OPTIMUM, denn es war klar: Isabell Werth und Wendy de Fontaine, die zwölfjährige dänische Stute von Sezuan, sind in Topform, das müsste also die Deutsche Meisterschaft im Grand Prix Special werden. Aber natürlich kann immer etwas nicht so laufen wie geplant – dann aber wäre Isabell Werth dennoch Deutsche Meisterin geworden. Denn mit ihrem „Zweitpferd“, der zehnjährigen Zukunftshoffnung Viva Gold OLD (v. Vivaldi), lag Werth bereits mit 77,823 Prozent in Führung. Es lief aber fast alles nach Plan, Wendy und Werth brachten ihre Stärken ins Viereck, mussten allerdings auch mit Fehlern in den Zweierwechseln hadern: 81,510 Prozent bedeuten trotz Patzern auch heute mit großem Abstand den Sieg im Grand Prix Special – dem Klaus Rheinberger Memorial präsentiert von der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung -, die Titelverteidigung und somit die 19. Goldmedaille bei Deutschen Meisterschaften! „Ich bin sehr zufrieden mit dem gesamten Verlauf. Wendy war heute in der Arena sehr angeheizt, haben uns aber in der Prüfung dann gefunden. Was für mich im Moment einfach schön zu sehen ist, dass ich bei Wendy mit mehr Gelassenheit und weniger Kontrolle viel weiterkomme. Und zu Viva Gold kann ich sagen, dass er ein außergewöhnlich talentiertes und leistungsbereites Pferd ist. Das war jetzt erst der zweite oder dritte Special für ihn“, so Isabell Werth. Da ein Reiter/ eine Reiterin aber nur mit einem Pferd (dem besseren) in der Deutschen Meisterschaft berücksichtigt wird, fiel die Silbermedaille wie auch im letzten Jahr an ihren Olympia-Kader-Kollegen Frederic Wandres (77,686 %) – das machte insgesamt die 7. Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften für den Reiter aus Hagen am Teutoburger Wald. Mit Bluetooth OLD, dem 16-jährigen Oldenburger Wallach von Bordeaux, gehört er zu den konstantesten Paaren der Dressurwelt. „Ich bin sehr glücklich! Bluetooth ist mit 16 ja einer der älteren Pferde in der Prüfung gewesen, aber er war so frisch und energisch heute. Wir profitieren auch von unserer Routine, kennen uns einfach so lange“, berichtet Frederic Wandres. Ganz neu auf dem Treppchen stand Charlott-Maria Schürmann. Mit ihrer traumschönen Oldenburgerin Dante`s Pearl OLD, elfjährige Tochter des Vivaldi, ist sie eine Senkrechtstarterin. Schürmann, die aus Gehrde bei Osnabrück stammt, ist bekannt für ihre feine Reitweise und die Top-Ausbildung junger Dressurpferde – im ganz großen Sport allerdings hatte sie kaum Erfahrung. Bis jetzt. Erst vor guten drei Wochen startete sie erstmals mit „Pearli“ in einer CDI5*-Tour – und siegte furios im Grand Prix Special. Diese Form konnte sie nun in Balve bestätigen: 76,431 Prozent – das machte den 4. Platz im Klaus Rheinberger Memorial und Bronze im Rennen um die Deutsche Meisterschaft im Grand Prix Special. Es ist die erste Medaille im Seniorenlager für die 33-Jährige. „Davon habe ich Anfang des Jahres sicherlich nicht mal zu träumen gewagt“, sagt die sympathische Reiterin. „Pearl ist mein Once-in-a-lifetime-Horse, sie ist ein Geschenk, ich genieße jeden Moment mit ihr. Wir reifen von Prüfung zu Prüfung – und haben wir Kür-Premiere. Das Thema ist „Year of the Firehorse“ – ich finde das passt sehr gut zu meiner Stute!“
In der morgigen Grand Prix Kür wird Isabell Werth mit Viva Gold antreten. „Wendy bekommt ein bisschen Ruhe.“

 

Bundestrainerin Monica Theodorescu ist voll des Lobes über die Leistung ihrer Reiter: „Wir haben hier tolle Prüfungen gesehen. Einen sehr guten Grand Prix und einen noch besseren Special. Was wir gesehen haben, macht uns Mut für Aachen. In diesem Jahr haben wir hier in Balve auch viele junge neue Paare gesehen, das freut mich sehr, denn für alle sollte die Deutsche Meisterschaft das Highlight des Jahres sein.“

 

Deutsche Meisterschaft Grand Prix Special
1.    Isabell Werth, Wendy de Fontaine
2.    Frederic Wandres, Bluetooth OLD
3.    Charlott-Maria Schürmann, Dante`s Pearl OLD

 

Grand Prix Special – Klaus Rheinberger Memorial - präsentiert von der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung
1.    Isabell Werth                              Wendy de Fontaine           81,510 %
2.    Isabell Werth                              Viva Gold OLD                  77,823 %
3.    Frederic Wandres                       Bluetooth OLD                  77,686 %
4.    Charlott-Maria Schürmann          Dante`s Pearl OLD          76,431 %

 

Heidemarie Dresing ist Deutsche Meisterin der Para-Dressurreiter Grade I-III. Silber für Gianna Regenbrecht; Bronze für Melanie Wienand

 

Heidemarie Dresing verteidigt ihren Titel in der Deutschen Meisterschaft der Para-Dressurreiter Grade I-III

 

3 Wertungsprüfungen – 3 Siege: An Heidemarie Dresing gab es bei den Deutschen Meisterschaften der Para-Dressurreiter Grade I-III auch in 2026 überhaupt kein Vorbeikommen. Mit ihrer elfjährigen Oldenburger Stute Poesie, eine Tochter des Fürstenball, dominierte sie alle drei Wertungsprüfungen. In der heutigen entscheidenden Kür – Preis des Gut Silk - ritt sie wieder einmal mit mehr als fünf Prozentpunkten zum Sieg (79,878 %). „Ich hatte mir zuvor einen Plan für meine Prüfungen gemacht – und es ist alles aufgegangen“, so Heidemarie Dresing. Die Reiterin aus Rheda-Wiedenbrück darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Nominierung zu den Weltmeisterschaften in Aachen machen. „Mit Blick in Richtung Aachen sind wir natürlich anspruchsvoll und die Athleten sind alle ehrgeizig! Wir blicken positiv nach Aachen und versuchen, uns gar nicht so viele Gedanken um die Konkurrenz zu machen“, sagt die Bundestrainerin der Para-Dressur, Silke Fütterer-Sommer. Rang zwei belegte Gianna Regenbrecht mit First Florentine XT, einer 11-jährigen Hannoveranerin von Fürstenball (74,645 %). „Ich freue mich total, mit First Florentine hier zu sein! Ich habe sie noch nicht lange, aber sie passt zu gut zu mir. Ich bin schockverliebt!“, schwärmt Gianna Regenbrecht. 0,245 Prozentpunkte dahinter rangierte Melanie Wienand. Mit dem 13-jährigen Hannoveraner Wallach Lemony`s Loverboy (v. Lemony`s Nicket) kam sie auf 74,400 Prozentpunkte.

Die Summe aller drei Wertungsprüfungen macht nun für die Deutsche Meisterschaft der Para-Dressur Grade I-III folgendes Ergebnis aus:
Gold: Heidemarie Dresing           Poesie                              233,017 %
Silber: Gianna Regenbrecht        First Florentine XT            217,199 %
Bronze: Melanie Wienand           Lemony`s Loverboy           215,622 %
 
 
Para-Dressur – Deutsche Meisterschaften 3. WP Grade I-III – Kür- Preis des Gut Silk
1.    Heidemarie Dresing                    Poesie                                        79,878 %
2.    Gianna Regenbrecht                   First Florentine XT                     74,645 %
3.    Melanie Wienand                        Lemony`s Loverboy                    74,400 %

 

Das OPTIMUM im Streaming und TV:
ClipmyHorse (www.Clipmyhorse.tv) überträgt an allen Tagen 
Die FUNKE Mediengruppe streamt am 06. und 07. Juni live vom LONGINES BALVE OPTIMUM – sogar länger als geplant. Die genauen Zeiten finden Sie hier: www.wp.de/sport/lokalsport/menden/article412095541/balve-optimum-verfolg...
Sport 1 sendet am 13. Juni von 18 bis 19 Uhr die Highlights der Deutschen Meisterschaften

 

LONGINES BALVE OPTIMUM in the media
Das LONGINES BALVE OPTIMUM findet nicht nur live im Stadion statt, sondern auch im TV und den Sozialen Medien.
Instagram: @longinesbalveoptimum
Facebook: Longines Balve Optimum

 

 

Was suchen Sie?

Suchformular