Von den Weltmeisterschaften bis zur Olympiabewerbung
Die großen Sportveranstaltungen standen im Fokus des Beirates Leistungssport bei der Jahrestagung von Pferdesport Deutschland in Bad Dürkheim. In weniger als 100 Tagen starten die Weltmeisterschaften in Aachen. Kurz darauf entscheidet sich am 26. September, mit welchem der vier Kandidaten Deutschland in die Olympiabewerbung 2036, 2040 oder 2044 geht. 2026 ist ein prägendes Jahr für den Pferdesport in Deutschland.
Deutschland ist die erfolgreichste Pferdesportnation der Welt. In den vergangenen Jahren haben deutsche Kaderathleten von der Jugend bis in die Spitze zahlreiche Medaillen bei Championaten gewonnen. Allein die Jugend gewann 2025 14-mal Gold! Großartige Erfolge, auf denen man sich aber keinesfalls ausruhen will. „Zielsetzung ist es, möglichst viele Nachwuchssportler so auszubilden, dass sie erfolgreich an Olympischen und Paralympischen Spielen teilnehmen und unseren Sport bestmöglich auf allen Ebenen präsentieren können“, betonte Dr. Dennis Peiler im Beirat Leistungssport. Die Bedeutung der Landesverbände ist dabei immens, denn sie führen junge Sportler an den Leistungssport heran, entdecken Talente und fördern diese.
Der Ausblick auf die Weltmeisterschaften in Aachen
Birgit Rosenberg, Vorstandsmitglied des Aachen Laurensberger Rennvereins, gab während der Sitzung Einblick in die Vorbereitung der Weltmeisterschaften 2026. Der Countdown läuft: In weniger als 100 Tagen – am 11. August 2026 – werden die Weltmeisterschaften eröffnet. „Die große Bühne wird aktuell vorbereitet. Wir rechnen mit 650 Athleten mit 800 Pferden, dazu kommen mehr als 300 Showpferde. Wir erwarten rund 500.000 Zuschauer“, gab Birgit Rosenberg Einblick in die aktuellen Zahlen. Noch gibt es Tickets für die Weltmeisterschaften in Aachen, die auch eine Bühne für den Jugend bieten werden. „Aachen bietet die Riesenchance den Spitzensport mit dem Thema Nachwuchs zusammenzubringen. Die Jugend ist unsere Zukunft und sie stellen wir gemeinsam mit der Reit-WM in den Mittelpunkt. Wir möchten unser eigenes Sommermärchen im Pferdesport schreiben“, stellte Dr. Dennis Peiler heraus.
Die Bedeutung der Olympiabewerbung für Deutschland
Wichtige Themen brachte Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), mit Blick auf den Spitzensport in Deutschland in den Beirat Leistungssport ein. Olaf Tabor betonte, dass die seit mehr als 50 Jahren bestehende Förderstruktur in die Jahre gekommen sei und er sieht in dem geplanten Sportfördergesetz eine große Chance für den Sport. Der vorliegende Referentenentwurf wird aktuell überarbeitet: „Es braucht ein Sportfördergesetz auf nationaler Ebene, das leistungsrelevante Merkmale in den Vordergrund stellt. Daran arbeiten wir intensiv“, stellte Tabor heraus.
Zudem betonte er, wie wichtig die Olympiabewerbung für Deutschland sei. Aus den Regionen, die bereits abgestimmt haben, gab es ein klares Votum: Deutschland will Spiele. „Wir wollen das Flaggschiff nach Deutschland holen. Uns ist es wichtig, dass wir uns alle hinter die Bewerbung stellen“, forderte Olaf Tabor einen geschlossenen Auftritt. „Die laufende Olympiabewerbung Deutschland ist eine große Chance für den Pferdesport in Deutschland“, betonte auch Martin Richenhagen, Präsident von Pferdesport Deutschland.
Peter Hofmann neuer Vize-Präsident Leistungssport
Peter Hofmann, langjähriges Präsidiumsmitglied für den Bereich Spitzensport, übernimmt fortan das Amt des Vize-Präsidenten Leistungssport. In der Mitgliederversammlung wurde er einstimmig als Vize-Präsident bestätigt. Der Beirat Leistungssport tagte in diesem Jahr erstmals. Der neue Beirat rückt an die Stelle des DOKR und ist ein Ergebnis aus der Verschmelzung von DOKR und FN. Der Beirat Leistungssport vertritt die Interessen des Leistungssportes. Damit gibt es nun vier gleichberechtigte Beiräte: Zucht, Sport, Leistungssport und Persönliche Mitglieder. Alle vier sind durch einen Vize-Präsidenten im Präsidium vertreten. Pferdesport Deutschland/sag




























