Foto: Das motivierte Veranstalter-Team bittet zum Turnierauftakt nach Reher: (v.l.) Franziska Schwiebert und die Geschwister Hannes und Pheline Ahlmann - Fotograf: RathmannVerlag/Lina Thiedemann
(Reher) Internationaler Turnier- und Ausbildungsstall, seit Jahrzehnten renommierte Hengststation – der Name Ahlmann aus Reher ist in Schleswig-Holstein, der ganzen Republik und weit darüber hinaus ein etablierter hippologischer Begriff. Stillstand kennt Hausherr Dirk Ahlmann nicht und wartet mit einer Neuerung auf: Der neue, 100 x 50 Meter große Ebbe-Flut-Platz ist fertiggestellt und feiert seine offizielle Einweihung vom 17. bis 19. April im Rahmen des Eröffnungsturniers „Ahlmann Masters in Reher“.
Ursprüngliche Intention Dirk Ahlmanns war es, seine Anlage an modernste Anforderungen für die nächste Generation anzupassen: „Ich wollte beste Trainingsmöglichkeiten für meine Kinder Hannes und Pheline schaffen. Hinzu kommt: Wir sind mit unserer Anlage und unserem Zuhause im Norden tief verwurzelt. Also ging es uns ebenfalls darum, die Region miteinzubinden und im Land häufiger gute Turniere anzubieten, um Profis, jungen Reitern und Amateuren die Möglichkeit zu geben, unter besten Bedingungen zu reiten.“
Hannes und Pheline zählen längst zu den besten Nachwuchsreitern, die der Norden hervorgebracht hat: Beide haben die schwarz-rot-goldenen Farben auf europäischen Championaten vertreten, Hannes ist amtierender U25-Vizemeister, Pheline unter anderem mit Hengsten der Station Ahlmann international unterwegs. Und doch haben beide ihre ersten reitsportlichen Erfahrungen auf Turnieren in Schleswig-Holstein gesammelt.
„Uns gehen Wissen und Können verloren, wenn wir unserem Nachwuchs keine Bühne mit hervorragenden Gegebenheiten mehr bieten“, weiß Dirk Ahlmann um die Bedeutung des ländlichen Turniersports. So war die Idee eines Eröffnungs-Events schnell geboren: An den drei Tagen im April gibt es nicht nur Springprüfungen von 1,10 bis 1,45 Meter mit unterschiedlichsten Parcours, abwechslungsreichen Hindernissen und dem Großen Preis als Höhepunkt, sondern auch eine Hengstpräsentation mit den qualitätvollen Vererbern der heimischen Zuchtstätte sowie einen spannenden Teamwettbewerb mit Bullenreiten, Ski- und Hindernislauf und einem Preisgeld von 2.200 Euro im Finale.
„Wir wollen den Mannschaftsgeist fördern und alle Menschen aus der Umgebung miteinbinden“, fasst Dirk Ahlmann, der sein reiterliches Können unter anderem bei Olympiasieger Ludger Beerbaum von der Pike auf lernte, zusammen. Und fügt hinzu: „Dazu haben wir großzügige Abreite- und Vorbereitungsplätze, weitläufige Parkflächen und das Ziel, nicht nur einmal im Jahr entsprechende Events auszurichten, sondern mindestens dreimal. Außerdem wollen wir künftig auch das Turnier unseres Heimatvereins, des Reit- und Fahrvereins Hanerau-Hademarschen und Umgebung e.V., bei uns veranstalten.“
Dabei weiß der engagierte Macher, dass der Reitsport seine Stellung in der Gesellschaft behaupten muss. „Wir können uns vorstellen, dass auch Feuerwehren aus der Region oder Fußballmannschaften bei unserem Teamwettbewerb ‚Spiele ohne Grenzen‘ mitmachen. Wir wollen alle miteinbeziehen, um Berührungsängste abzubauen und um zu zeigen, was für ein großartiger Sport der Pferdesport ist“, sagt Dirk Ahlmann.
Und deshalb ist am Samstagabend eine Party mit Freibier geplant.
Für die Ahlmann Masters in Reher kann noch bis zum 10. April genannt werden.
Alle weiteren Informationen: www.stall-ahlmann.de
PM






























