Weltcup-Finale Dressur: Moritz Treffinger auf Wolke sieben

Raphael Netz und Dieudonné auf Platz zwölf

16 Paare sind beim Weltcup-Finale Dressur am Start. Nach dem Grand Prix sind einige der Athleten überglücklich mit ihren Runden, wie zum Beispiel Moritz Treffinger. Bei seiner Final-Premiere gelang ihm mit mit dem Oldenburger Fiderdance ein Auftakt nach Maß. Der Sieg in der Prüfung ging an die Britin Becky Moody mit ihrem Jagerbomb. 

 

Moritz Treffinger und Fiderdance beendeten den Grand Prix mit 71,109 Prozent auf Platz sechs. Der Oldenburger Fuchs zeigte mit dem jüngsten Reiter im Starterfeld eine harmonische Runde. Moritz Treffinger stellte den Hengst mit feinen Hilfen auf präzise gerittenen Linien vor. Treffinger hatte den Hengst stets vor sich. „Moritz hat eine fehlerfreie, sehr schöne und harmonische Runde mit Fiderdance zeigen können. Der Fuchs war schön in der Anlehnung und die Prüfung wirklich gelungen. Beim Rückwärtsrichten hätte er noch ein wenig länger stehen dürfen, wenn man etwas bemängeln möchte. Ich freue mich sehr für ihn und Moritz ist zu Recht auf Wolke sieben", erklärte Bundestrainerin Monica Theodorescu nach dem Grand Prix. Ein glücklicher Moritz Treffinger klingt so: „Ich freu mich so sehr, dass wir eine gute Visitenkarte abgeben konnten, ich bin dankbar hier sein zu können und genieße es in vollen Zügen. Die Vorfreude auf die Kür ist nun noch größer." 

 

Für Raphael Netz und seinen 13 Jahre alten Dante Weltino-Sohn DSP Dieudonne lief es hingegen nicht ganz rund. Sie beendeten die Prüfung mit 67,891 Prozent, Platz zwölf im Gesamtergebnis und damit nicht das, was die beiden sich erhofft haben. Denn beim Abreiten seien die beiden wirklich gut drauf gewesen, wie Monica Theodorescu nach dem Grand Prix erklärte. „Die beiden wirkten sehr entspannt, das Timing war wirklich gut. Beste Bedingungen also. Auf dem Weg in die Halle hat Dieudonne sich aufgeregt. Zwei Bildschirme haben ihn irritiert und demnach ist er nicht so losgelassen in die Prüfung gestartet. Raphi hat versucht ihm ganz viel Sicherheit zu geben, doch die Anlehnung war nicht so, wie wir es uns gewünscht hätten", blickt Monica Theodorescu auf den ersten Final-Start des Paares. „Er ist sehr gut geritten, er hat versucht dem Pferd viel Sicherheit zu geben", sagt die Bundestrainerin und schaut optimistisch auf die finale Kür am Samstagabend amerikanischer Zeit. „Wir werden weiter üben und unser Bestes geben." 

 

Auf den zweiten Platz hinter Becky Moody und Jagerbomb ritten der Amerikaner Christian Simonson mit Indian Rock und 75,413 Prozent. Rang drei im Grand Prix sicherte sich der Schwede Patrik Kittel mit Touchdown. 

 

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