Weltcup-Finale Springen: Daniel Deußer erwischt Start nach Plan

Vier gute Runden der deutschen Starter, zweimal Pech am letzten Hindernis

Daniel Deußer und Otello de Guldenboom liefern den besten deutschen Auftakt beim Weltcup-Finale in Fort Worth. Hinter dem Amerikaner Kent Farrington mit Toulayna rangiert der Weltcup-Final-Sieger von 2014 nach dem ersten Springen auf Platz zwei. 

 

Als erstes Springen stand beim Weltcup-Finale in Fort Worth ein Zeitspringen an. Hindernisfehler werden in Strafsekunden umgerechnet. Wer schnell und fehlerfrei bleibt, hat die besten Chancen auf den Final-Sieg. Im Weltcup-Finale geht es um konstant gute Leistungen. Der Auftakt ist gemacht: „Zunächst einmal ein Lob an den Veranstalter, der ein top Event macht für Reiter, Pferde und Pfleger. Die Bedingungen sind wirklich ideal und die erste Prüfung war wirklich gut. Daniel Deußer und Richard Vogel hat man angemerkt, dass sie mehr Erfahrung haben, als Patrick Stühlmeyer und Rene Dittmer. Sie sind mehr Risiko gegangen." 

 

Im Ergebnis bedeutet das Folgendes: Daniel Deußer Otello de Guldenboom rangieren nach der ersten Runde auf dem zweiten Platz. „Otello hat es mir heute leicht gemacht“, resümierte Deußer nach seinem Ritt. „Das Gefühl war sehr gut“, freut der in Belgien lebende Reiter sich auf die kommenden Tage.

 

Richard Vogel und Gangster Montdesir hatten Pech am letzten Hindernis und rutschten dadurch im Zwischenergebnis vom möglichen Rang vier auf Platz 14. Für Rene Dittmer und Patrick Stühlmeyer ist es ihre Final-Premiere. Rene Dittmer und sein Holsteiner Casall-Sohn Cody waren im Parcours zwar weniger schnell unterwegs, blieben aber fehlerfrei. Das bedeutet Rang elf nach der ersten Runde. Patrick Stühlmeyer und sein Oldenburger Hengst Baloutaire PS mussten wie Richard Vogel einen Fehler am letzten Hindernis hinnehmen, der sie auf Rang 21 zurückwarf.  „Wir haben gute Runden und wirklich gutes Reiten gezeigt. Pferde und Reiter sind in sehr guter Form. Es wäre schön gewesen, noch den ein oder anderen Reiter in den Top Ten zu haben. Aber die Pferde sprangen gut, die Pferde sind fit, wir haben eine gute Basis legen können und schauen nun, wie es weitergeht", zog Bundestrainer Otto Becker ein Zwischenfazit. 

 

Weiter gehts am Freitagabend um 19 Uhr Ortszeit mit der zweiten Wertungsprüfung, einem Springen über 1,60 Meter mit Stechen. Pferdesport Deutschland/sag

 

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