Alle deutschen Paare für das Finale am Sonntag qualifiziert
Die zweite Wertungsprüfung des Weltcup-Finales der Springreiter in Fort Worth ist entschieden. Nach dem Stechen, für das sich sieben Paare qualifizieren konnten, beendete Rene Dittmer mit seinem Holsteiner Cody den sechsen Platz und sicherte sich damit aus deutscher Sicht das beste Ergebnis. Der Sieg ging in sehr souveräner Manier an den Top-Favoriten Kent Farrington mit seiner Oldenburger Stute Greya von Colestus aus einer Contender-Mutter. Der Amerikaner führt auch im Gesamtranking, Daniel Deußer belegt hier aktuell Platz vier und Rene Dittmer startet von Rang sechs aus in das Finale am Sonntag.
Der Umlauf in der Übersicht
Philipp Stühlmeyer und Baloutaire PS starteten aus deutscher Sicht als erstes Paar in den einem Weltcup-Finale angemessenen Parcours. Mit zwei Abwürfen, einem aufgrund eines kurzen Stolperers vor dem letzten Hindernis, belegte er mit dem Oldenburger Hengst Baloutaire PS aus der Zucht des Gestüt Lewitz am Ende den 25. Rang. Parcourschef Anderson Lima (MEX) und sein Team stelten den Teilnehmern reelle Aufgaben in den Weg, nur sieben Reitern aus dem prominent besetzten Starterfeld gelang es im Umlauf fehlerfrei zu bleiben und ins Stechen einzuziehen.
Auch Daniel Deußer und Otello de Guldenboom, die in der Einlaufprüfung den zweiten Platz belegt hatten, gelang es nicht fehlerfrei zu bleiben. „Sie haben einen Flüchtigkeitsfehler gemacht, stehen im Gesamtranking aber weiterhin auf einem aussichtsreichen vierten Platz", lautete das Fazit von Bundestrainer Otto Becker.
Richard Vogel und Gangster Montdesir stehen ebenfalls mit acht Fehlerpunkten auf der Ergebnisliste der zweiten Wertungsprüfung. Die Distanz auf den Schlusssprung passte für den amtierenden Europameister mit dem zehn Jahre alten Gangster Montdesir nicht. Das Pferd versuchte noch sich zu retten, sprang aber nicht richtig ab, Vogel verlor die Balance und landete im Sand. Da der Sturz aber erst nach der Ziellinie passierte, zählt sein Ergebnis von acht Punkten und er kann, wie alle deutschen Springreiter mit ihren Pferden, im Finale am Sonntag an den Start gehen. Richard Vogel und Gangster Montdesir verließen den Parcours fit. „Zum Glück ist nichts Schlimmes passiert", war auch Bundestrainer Otto Becker erleichtert.
Das Ergebnis nach dem Stechen
Souverän präsentierten sich Rene Dittmer und Cody auch bei ihrem zweiten Auftritt im Weltcup-Finale. Den Umlauf absolvierten sie ohne Fehler, im Stechen nahm Dittmer mit einer etwas risikoreicheren Runde den Fehler in Kauf. Am Ende Platz sechs in der zweiten Wertung und im Gesamtklassement vor dem Finale am Sonntag. Der Sieg in der Prüfung ging an Kent Farrington, über den zweiten Platz freute sich der Japaner Eiken Sato mit dem Oldenburger Chadellano aus der Zucht des Gestüt Lewitz. Rang drei für den Franzosen Kevin Staut mit der erfahrenen Stute Visconti du Telman.
Im Gesamtranking führt Kent Farrington vor Steve Guerdat und Kevin Staut mit ihren Pferden. Kent Farrington ist mit seiner Oldenburger Stute aus der Zucht von Wilfried Sandmann bisher der einzige Starter beim Weltcup-Finale, der fehlerfrei geblieben ist. Daniel Deußer und Otello de Guldenboom rangieren auf Platz vier vor Rene Dittmer und Cody auf Platz sechs.
Die weiteren Übertragungszeiten
Das Finale findet am Sonntag ab 12 Uhr amerikanischer Zeit statt. Das Finale wird auf sportschau.de live etwa ab 18.45/19 Uhr übertragen. Ab 10 Uhr wird sportschau.de am Sonntag zudem eine Zusammenfassung der Dressur zeigen. Das Finale der Dressurreiter wird am Samstagabend amerikanischer Zeit entschieden. Für Deutschland starten Raphael Netz mit DSP Dieudonne und Moritz Treffinger mit Fiderdance. Pferdesport Deutschland/sag




























