CHIO Aachen CAMPUS Turnier: Beeindruckender Top-Sport und ein Weltrekord in der Para-Dressur

Foto: Das Foto zeigt Kate Shoemaker mit ihrer Stute Vianne in einer Para-Dressurprüfung beim CHIO Aachen CAMPUS Turnier - Fotograf: Leonie Minten/CHIO Aachen CAMPUS

Foto: Das Foto zeigt Kate Shoemaker mit ihrer Stute Vianne in einer Para-Dressurprüfung beim CHIO Aachen CAMPUS Turnier - Fotograf: Leonie Minten/CHIO Aachen CAMPUS

Drei Tage lang haben 46 Reiter aus 22 Nationen gezeigt, welche Qualität und Harmonie in der Para-Dressur steckt. Die deutsche Equipe sammelte zahlreiche Platzierungen im Allianz Park, eine amerikanische Reiterin stellte einen neuen Weltrekord auf. Abgerundet wurde das CHIO Aachen CAMPUS Turnier mit nationalen Prüfungen von der Führzügelklasse bis zum S*** Grand Prix

 

„Herzliche Umarmungen, respektvolle Worte und gegenseitige Unterstützung über Landesgrenzen hinweg: Bei den Para-Dressurprüfungen beim CHIO Aachen CAMPUS Turnier herrschte in den vergangenen Tagen eine außergewöhnliche Stimmung. Erstmalig waren Para-Reiter aus aller Welt in den Allianz Park gekommen, um dort gemeinsam mit ihren Pferden zu Höchstleistungen aufzulaufen.

 

Und wie! Die Sieger der Grades I bis V in Para Grand Prix A, B und Kür kamen aus Deutschland, Singapur, Dänemark, den USA und Schweden, der Sieg in der Teamwertung ging an Dänemark. Eine Athletin wuchs in Aachen über sich hinaus und setzte nicht nur zwei neue persönliche Bestleistungen, sondern mit 80,721 Prozent im Para Grand Prix B auch einen neuen Weltrekord: Kate Shoemaker aus den USA mit ihrer Stute Vianne.

 

„Ganz ehrlich, was könnte ich mir mehr wünschen? Mein Pferd ist einfach etwas ganz Besonderes, sie gibt mir so viel und immer 100 Prozent. Sie ist wirklich meine beste Freundin“, schwärmte die Starterin im Grade IV und fügte etwas ungläubig hinzu: „Hier in Aachen zu sein, ist wie ein Traum.“ Die Bedingungen für Reiter und Pferde seien perfekt und sie könne es kaum erwarten, zu den Weltmeisterschaften im Sommer zurückzukehren.

 

Deutsche Equipe hocherfolgreich

 

Weniger weit wird die Anreise für die deutsche Equipe sein, die beim CHIO Aachen CAMPUS Turnier ebenfalls hocherfolgreich war. Unter anderem fünf erste und drei zweite Plätze waren am Ende in den Ergebnislisten zu finden. „Aus Trainersicht bin ich sehr, sehr zufrieden. Es war ein gelungener Auftakt in die Saison und es war schön zu sehen, wie Reiter und Pferde harmonieren. Natürlich gibt es immer Verbesserungspotenzial und wir arbeiten auch daran, aber auf das, was wir gezeigt haben, können wir sehr gut aufbauen“, zeigte sich Bundestrainerin Silke Fütterer-Sommer zufrieden.

 

Abgesehen vom sportlichen Ergebnis lobte sie auch die Bedingungen im Allianz Park, die die deutschen Para-Reiter nach zwei nationalen Turnieren 2024 und 2025 bereits im dritten Jahr bewerten können. „Wir hatten hier wirklich wundervolle Tage. Die ganze Organisation, alles, was wir hier angefunden haben, war schon championatswürdig. Es hat riesig Spaß gemacht und alle haben sich sehr wohlgefühlt.“

 

Über dieses Fazit freut sich ALRV-Vorstandsmitglied Birgit Rosenberg, die insgesamt auf ein gelungenes CHIO Aachen CAMPUS Turnier mit internationalen Para-Dressurprüfungen sowie nationalen Prüfungen von der Führzügelklasse bis zum S*** Grand Prix zurückblickt. „Dieses Turnier hat an vier Tagen gezeigt, wie vielfältig der CHIO Aachen CAMPUS ist: Von der Förderung und Integration des Para-Sports über die Unterstützung der Basis in der Region bis hin zum S*** Grand Prix unter Flutlicht – wir sind dankbar für wirklich tollen Sport und einen vorbildlichen Umgang mit den Pferden.“

 

Die Intermediaire II präsentiert von marstall GmbH entschied Lisa Wernitznig, Bereiterin bei Isabell Werth, mit ihrem Hengst Majestic Taonga für sich (71,711 Prozent). Auf Platz 2 und 3 folgten Matthias Bouten mit Aimée la vie (69,386) und Jana Kun mit Famous Newry (68,333).

 

PM

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