Isabell Werth siegt mit mehr als 84 Prozent beim Deutschen Dressur-Derby
Das Deutsche Dressur-Derby entschied Isabell Werth mit Viva Gold OLD für sich. Bei der 66. Auflage des Dressur-Derbys wurde auf den Pferdewechsel verzichtet. Stattdessen stellten die Reiter ihre Pferde in einer Fünf-Sterne-Kür vor. Für Viva Gold war es die erste Kür seines Lebens auf diesem Niveau. Gleich mit 84,365 Prozent zu gewinnen, ist ein weiteres Ausrufezeichen in der Karriere des Vivaldi-Sohns aus Oldenburger Zucht.
Isabell Werth weiß, wie sie ihre Pferde in der Grand Prix Kür in Szene setzen kann. Sie weiß auch, mit welcher Musik sie das Publikum begeistern kann. Gespannt warteten die Zuschauer daher auf die Kür-Premiere von Viva Gold, dem Talent im Stall von Isabell Werth. Als sie die Hand hob, erklang Neil Diamonds "Forever in Blue Jeans" im Stadion. Gleich zu Beginn präsentierte die Reiterin Viva Gold in einer Piaffe-Pirouette und spielte auch im weiteren Verlauf die Stärken ihres Pferdes aus. Ein kleiner Fehler in den Einerwechseln führte zu Kopfschütteln bei Isabell Werth. Auf der Schlusslinie war bei der erfolgreichsten deutschen Olympionikin aber der Genussmodus voll aufgedreht: Mitsingend zu "Sweet Caroline" steuerte sie auf die abschließende Grußaufstellung zu. Das Publikum begleitete die beiden klatschend und singend. Für Viva Gold eine ganz neue Erfahrung, an der er weiter reifen wird.
Auf den zweiten Platz ritt Ingrid Klimke ihre feine Hannoveraner Stute First Class. Die 14 Jahre alte Fürstenball-Tochter kam auf ein Ergebnis von 77,04 Prozent. Die Reitmeisterin schob sich damit vor die Weltcup-Final-Teilnehmer Moritz Treffinger und Fiderdance. Der 17-jährige Oldenburger von Fidertanz erzielte ein Resultat von 76,525 Prozent. Pferdesport Deutschland/sag




























