18. Juni 2026 Longines CCI5*-L: Hallie Coon und Kapriccio gehen in Führung

Foto: Hallie Coon/Kapriccio - Fotograf: TGL / Thomas Ix

Foto: Hallie Coon/Kapriccio - Fotograf: TGL / Thomas Ix

Nach dem ersten Dressurtag in der Longines CCI5*-L hat sich die US-Amerikanerin Hallie Coon mit dem zwölfjährigen Holsteiner Wallach Kapriccio an die Spitze des Feldes gesetzt.

 

Mit 27,8 Punkten sicherte sich das Paar die vorläufige Führung vor dem Neuseeländer Tim Price mit Happy Boy (31,7) und dem Briten Stephen Heal mit Hagonda (33,6).

 

Coons und Kapriccios harmonische, ausdrucksstarke Vorstellung wurde von den Richtern entsprechend honoriert. Die Amerikanerin zeigte sich nach ihrem Ritt begeistert von ihrem Sportpartner: „Er ist einfach das beste Pferd, das ich mir wünschen könnte. Man muss nur dafür sorgen, dass er sich wohlfühlt – dann schenkt er einem sein ganzes Herz. Das ist ein wunderbares Gefühl und ich möchte auf keinem anderen Pferd der Welt sitzen.“

 

Mit Blick auf die bevorstehende Geländeprüfung ergänzte sie: „Ich habe mir den gesamten Kurs noch nicht angesehen, weil mein Fokus zunächst komplett auf der Dressur lag. Aber was ich bisher gesehen habe, ist es ein echter Fünf-Sterne Kurs: herausfordernde Aufgaben, die mit Mut und gutem Galopp zu bewältigen sind. Die Bedingungen sind perfekt, der Boden ist hervorragend, Luhmühlen hat bei der Vorbereitung großartige Arbeit geleistet.“

 

Auf dem zweiten Rang folgt Tim Price mit dem vierzehnjährigen holländischen Wallach Happy Boy. Der erfahrene Neuseeländer ärgerte sich über kleine Fehler in einer ansonsten gelungenen Vorstellung: „Er hat sich wirklich bemüht. Wir hatten zwei Fehler im Mitteltrab, was mich überrascht hat, weil er normalerweise sehr taktsicher ist.

 

Vielleicht war er fast ein bisschen überkonzentriert. Er ist ein Pferd, das immer alles richtig machen möchte, und mit dem Rest der Prüfung war ich sehr zufrieden.“
Platz drei belegt nach dem ersten Dressurtag der Brite Stephen Heal: „Ich bin sehr zufrieden mit Hagonda. Dies ist erst ihre zweite Fünf-Sterne-Prüfung und sie ist noch nie in einem Stadion mit vergleichbarer Atmosphäre gegangen. Deshalb habe ich mich sehr darüber gefreut, dass sie so bei mir geblieben ist und sich so gut reiten ließ. Ich freue mich auch schon sehr auf das Gelände. Sie ist sehr durchlässig und wendig, deshalb denke ich, dass ihr der Kurs entgegenkommt. Wir werden unser Bestes geben.“

 

Aus deutscher Sicht sorgte Katharinan Meyer mit ihrem selbst gezogenen und ausgebildeten Pferd Aspen T für einen emotionalen Moment:

 

„Alleine hier vor dieser Kulisse reiten zu dürfen, war mir eine Ehre. Ich war dabei, als er auf die Welt kam, habe die ganze Nacht bei ihm in der Box verbracht. Diese Aufgabe nun gemeinsam mit ihm hier zu meistern, ist natürlich sehr emotional.“ Mit Blick auf den Geländetag zeigte sich Meyer optimistisch: „Klar, es ist eine Fünf-Sterne-Prüfung. Der Kurs ist lang und intensiv, die vielen Aufgaben reihen sich aneinander. Man muss bis zum Ende konzentriert bleiben, aber ich denke, der Kurs liegt ihm und ich freue mich schon auf Samstag.“

 

Kartenvorverkauf: www.ticketmaster.de

 

Aktuelle Informationen: www.luhmuehlen.de

 

PM

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