Foto: Für die Initiative "100 Schulpferde plus" unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe pro Bundesland in den kommenden Monaten den Erwerb eines neuen Schulpferdes mit 5.000 Euro und übernimmt damit eine maßgebliche Rolle bei der Stabilisierung der Basis des Pferdesports - Fotograf: Pferdesport Deutschland/ideer_Photography
Die Initiative „100 Schulpferde plus“, die von Pferdesport Deutschland gemeinsam mit den FEI World Championships Aachen 2026 bereits vor über einem Jahr gestartet wurde, verfolgt ein klares Ziel: Reitschulen in Deutschland spürbar zu unterstützen und Kindern sowie Jugendlichen dauerhaft den Zugang zum Pferdesport zu sichern. Im Mittelpunkt steht die Förderung beim Kauf neuer Schulpferde, ergänzt durch weitere Maßnahmen zur Entlastung der Betriebe.
Einen besonders wichtigen Beitrag leistet nun die Sparkassen-Finanzgruppe, die sich als Partnerin der Reit-WM auch diesem zentralen Thema widmet und Reitschulen im gesamten Bundesgebiet stärkt. Pro Bundesland unterstützt die Sparkassen-Finanzgruppe in den kommenden Monaten den Erwerb eines neuen Schulpferdes mit 5.000 Euro und übernimmt damit eine maßgebliche Rolle bei der Stabilisierung der Basis des Pferdesports.
„Reitschulen sind Orte, an denen junge Menschen nicht nur reiten lernen, sondern Erfahrungen sammeln, die sie prägen – von Teamgeist bis Verantwortungsbewusstsein“, sagt Dr. Heike Kramer, Abteilungsleiterin Gesellschaftliches Engagement beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband. „Deshalb ist es uns wichtig, die Bedingungen für diese wertvolle Arbeit zu verbessern und den Zugang zum Pferdesport zu sichern.“ Mit dieser Unterstützung zeigt die Sparkassen-Finanzgruppe, wie gesellschaftliches Engagement auf regionaler Ebene konkret wirken kann: zupackend, zielgerichtet und nah an den Menschen.
Ein Projekt mit bereits spürbarer Wirkung
Seit dem Start der Initiative wurden bundesweit zahlreiche Reitschulen erreicht. Neben der Schulpferdeförderung umfasst das Projekt viele weitere Maßnahmen – darunter Zuschüsse zu Trainerausbildungen, Futter und Einstreu sowie Unterstützung bei Turnierpferdeeintragungen. Insgesamt wurden bereits Fördermittel in Höhe von rund 1,45 Millionen Euro zugesagt.
Der Bedarf jedoch bleibt groß: „Ohne zusätzliche Unterstützung müssen in den nächsten Jahren 20 bis 30 Prozent der Reitschulen schließen“, warnt Thomas Ungruhe, Leiter der Abteilung Pferdesportentwicklung beim deutschen Dachverband Pferdesport Deutschland.
Wertschätzung für die Rolle der Sparkassen
Reitschulen sind der zentrale Einstiegsort für den Nachwuchs. „Jede Reitkarriere beginnt auf einem Schulpferd“, betont Stefanie Peters, Präsidentin des Aachen-Laurensberger Rennvereins. „Die Unterstützung der Sparkassen trägt wesentlich dazu bei, diese Grundlage zu sichern. Ohne eine starke Basis gibt es keinen Spitzensport.“ Bei den Organisatoren der FEI World Championships Aachen 2026 findet das Engagement der Sparkassen und ihrer Verbundpartner hohe Anerkennung. „Die Sparkassen-Finanzgruppe setzt genau dort an, wo der Pferdesport beginnt – bei den Reitschulen“, erklärt Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH. „Dieses Engagement wirkt unmittelbar und nachhaltig. Es zeigt, dass Partnerschaft mehr sein kann als Sponsoring und eröffnet jungen Menschen den Weg in den Sport.“
Vereine mit Reitschulen sowie Vereine in Betriebskooperation, die Mitglied in einem Landespferdesportverband sind, können sich online für die Fördermaßnahmen bewerben. Um faire Chancen für alle zu gewährleisten, entscheidet das Los darüber, welche Reitschulen unterstützt werden. Zum Auftakt des Engagements der Sparkassen-Finanzgruppe für „100 Schulpferde plus“ wird im Juni im Rahmen einer ersten Sonderverlosung der Ankauf von jeweils einem Schulpferd in Thüringen, Sachsen, Bayern und Baden-Württemberg gefördert. Es folgen weitere Sonderauslosungen in den Monaten Juli, August und September.
PM






























