Stifterforum 2026 in Hamburg

Foto: Die Abendveranstaltung des Stifterforums fand im Hotel TORTUE in Hamburg statt. - Fotograf: © Thomas Hellmann

Foto: Die Abendveranstaltung des Stifterforums fand im Hotel TORTUE in Hamburg statt. - Fotograf: © Thomas Hellmann

Die WM in Aachen im Mittelpunkt

In diesem Jahr war die Stiftung Deutscher Pferdesport mit ihrem Stifterforum in der Hansestadt Hamburg zu Gast. Gemeinsam mit der Förderfamilie Schwiebert wurde an zwei Tagen ein vielseitiges Programm gestaltet, dass den passenden Rahmen für die Stiftung bot. Ein besonderer Dank gilt auch der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG für ihr großzügiges Engagement als Unterstützer der Veranstaltung.

 

Sitzung der Gremienmitglieder in der Deutschen Bank

Mit Blick über die Dächer Hamburgs stellte die Deutsche Bank einen Sitzungsraum für die Sitzung der Gremienmitglieder zur Verfügung. Dabei wurden die Projekte der Stiftung vorgestellt sowie neue Denkanstöße und Ansätzen für deren Weiterentwicklung diskutiert.

Die Abendveranstaltung im Hotel TORTUE, mitten im Herzen der Stadt, bot eine stilvolle Atmosphäre für Austausch und Networking. Eröffnet wurde der Abend von der Vorstandsvorsitzenden Tanja Traupe. Sie betonte die Bedeutung des persönlichen Dialogs und der gemeinsamen Verantwortung für die Zukunft des Pferdesports.

 

Als Moderator führte Christian Kröber, Gründer von wehorse, souverän und mit feinem Gespür durch das Programm. Michael Haag von der St.Galler Kantonalbank Deutschland AG stellte im Anschluss das Engagement des Hauses vor und gab zugleich eine fundierte Einschätzung zu globalen Entwicklungen und der aktuellen Marktlage.

 

„Die Weltelite im Blick – auf dem Weg zur WM Aachen 2026“

Im Mittelpunkt des Abends stand eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion mit Birgit Rosenberg (Sportchefin CHIO Aachen), Peter Thomsen (Bundestrainer Vielseitigkeit), Peter Teeuwen (Bundestrainer U25-Springreiter) und Katharina Hemmer (Team-Goldmedaillengewinnerin Dressur-EM 2025). Diskutiert wurden insbesondere die intensive Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Aachen, die Arbeit der Bundestrainer sowie die besondere Chance für die U25-Springreiter, sich im Rahmen des U25-Springpokals zu präsentieren. Katharina Hemmer sprach offen über die besondere Bedeutung einer Weltmeisterschaft im eigenen Land und die Motivation, sich diesen Lebenstraum zu erfüllen. Für einen humorvollen Moment sorgte sie mit der Bemerkung, sie habe sich vorsorglich bereits Tickets gesichert – in der Hoffnung, diese am Ende gar nicht zu benötigen.

 

Auch Peter Teeuwen unterstrich die Einzigartigkeit der sich bietenden Möglichkeiten für den Nachwuchs im Springsport und die entsprechend hohe Motivation der Reiterinnen und Reiter. Darüber hinaus wurden zentrale Themen wie Pferdewohl und Sicherheit im Sport aufgegriffen – etwa durch den Einsatz von MIM-Systemen oder Info-Stewards. Beides sind wichtige Projekte, die von der Stiftung unterstützt werden und die Weiterentwicklung des Sports aktiv mitgestalten. Birgit Rosenberg ergänzte zudem mit eindrucksvollen Zahlen und Einblicken, was die Organisation einer Weltmeisterschaft dieser Größenordnung – zusätzlich zum traditionsreichen CHIO Aachen – bedeutet. Einigkeit herrschte am Ende in einem Punkt: Die Vorfreude auf die WM 2026 ist groß – und die Erwartungen sind entsprechend hoch.

 

Nach dem Abendessen und der Ehrung langjähriger Unterstützer gab Dr. Julia Schmidt vom Athleticum Hamburg Einblicke in ihre Arbeit. Sie betreut dort die bundesweit erste spezialisierte Sprechstunde für Pferdesportler und erläuterte unter anderem sportmotorische Besonderheiten im Vergleich zu anderen Disziplinen.

 

Auch der zweite Veranstaltungstag setzte besondere Akzente: Eine exklusive Backstage-Führung durch die Elbphilharmonie ermöglichte spannende Einblicke in eines der bekanntesten Wahrzeichen Hamburgs. Im Anschluss lud die Familie Schwiebert auf ihren Helenenhof ein und bot damit einen gelungenen und persönlichen Abschluss der Veranstaltung.

 

Das Stifterforum 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig ein engagiertes Netzwerk für die Zukunft des Pferdesports ist – getragen von Menschen, die sich mit Überzeugung, Ideenreichtum und großem persönlichen Einsatz einbringen. 

 

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