Foto: Das Foto zeigt das siegreiche Team im MERKUR SPIELBANKEN-Cup beim TSCHIO Aachen 2026: Ava Ferch und Sandmann - gemeinsam mit Jörg Sörries (Direktor MERKUR SPIELBANK Aachen) und Dr. Thomas Förl (Aufsichtsratsmitglied ALRV) - Fotograf: Andreas Steindl/CHIO Aachen
Vier Teams, fünf Pferde, ein Reiter und ein Fahrer – mehr braucht es nicht, um den MERKUR SPIELBANKEN-Cup in der Aachener Soers in einen Staffellauf der Extraklasse zu verwandeln. Erst ein Springparcours, dann der Sprint zur Kutsche und zum Abschluss ein rasanter Vierspänner-Kurs – ein Spektakel, das Tempo, Präzision und Nervenstärke vereint. Am Ende triumphiert das Team, das am schnellsten ist und zugleich die wenigsten Fehler sammelt.
Am heutigen Mittag war es das „rote Team“, das den Ton angab: ein deutsch-deutsches Duo mit Nachwuchsreiterin Ava Ferch und der Deutschen Meisterin Anna Sandmann, die als Erste in die stimmungsgeladene Arena einritten. Mutig, pfeilschnell und hochkonzentriert ließ sich die 17-Jährige, Mitglied des aktuellen Jahrgangs des CHIO Aachen CAMPUS Exzellenz-Programms und jüngst ausgezeichnet mit dem Goldenen Reitabzeichen, gemeinsam mit ihrem Wallach Elvic V/h Hoeve-Terras Z vom frenetischen Jubel des Aachener Publikums über die Stangen tragen. Vom ersten Sprung an stand das Stadion hinter ihr, der rhythmische Applaus trug das Paar wie eine Welle durch den Parcours. Mit einem gekonnten Satz aus dem Sattel ihres 14-jährigen Sportpartners setzte Ava Ferch zum nächsten Teil der Staffel an: ein blitzschneller Sprint zur Kutsche, ein Sprung hinauf – und dann „Bühne frei“ für die Vierspänner-Post. Was nun folgte, war eine Demonstration von Fahrkunst. Was nun folgte, war eine Demonstration von Wendigkeit und Speed. Die Stimmung im Aachener Rund wechselte im Takt der Anforderungen: mal frenetischer Jubel, mal Mucksmäuschenstille, wenn es besonders eng wurde. Eines aber war durchgehend spürbar: Die Zuschauer hatten hörbar Freude an dem, was sich auf dem Heiligen Rasen abspielte. Als das rote Team die Ziellinie passierte, leuchteten 190,82 Sekunden auf der großen Anzeigetafel – eine Marke, an der sich die Konkurrenz buchstäblich die Zähne ausbiss.
Platz zwei sicherte sich mit 191,61 Sekunden das „grüne Team“ um Iris Michels und den Niederländer Bram Chardon. Rang drei ging mit 195,68 Sekunden an die „gelbe Mannschaft“ – die belgische Kombination Aurelia Guisson und Dries Degriek, die ebenfalls mit hohem Tempo und feiner Abstimmung begeisterte.
Richtig laut wurde es noch einmal, als das finale blaue Duo das Aachener Hauptstadion betrat: Der 13-fache Aachen-Sieger Boyd Exell und Publikumsliebling Richard Vogel sorgten mit ihrem fulminanten Auftritt für jede Menge Stimmung auf den Rängen. Doch der Sport schrieb an diesem Mittag seine eigene Dramaturgie: Zwei Fehler kosteten dem favorisierten Team den Sprung aufs Podium, sodass für die beiden internationalen Top-Stars am Ende „nur“ Rang vier blieb. Eine Prüfung, die einmal mehr bewies, dass der MERKUR SPIELBANKEN-Cup weit mehr ist als ein Wettkampf – er ist ein mitreißendes Spektakel der Reit- und Fahrkunst, bei dem in diesem Jahr ganz klar galt: Ladies first.
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