AL SHIRA`AA Deutsches Spring- und Dressur-Derby Hamburg vom 13. Mai bis 17. Mai 2026 - Auf Derby-Emotionen ist Verlass

Foto: Vorfreude aufs AL SHIRA`AA Deutsches Spring- und Dressur-Derby Hamburg vom 13. Mai bis 17. Mai 2026. V.l. Hannes Ahlmann, Matthias Rensch – Melitta Geschäftsführer Europa, Afrika und Asien, Matthias Alexander Rath, Turnierleiter, Olympiasiegerin Dorothee Schneider, Christoph Holstein, Sportstaatsrat Hamburg, Reitmeister Achaz von Buchwaldt - Fotograf: schafhof-connect

Foto: Vorfreude aufs AL SHIRA`AA Deutsches Spring- und Dressur-Derby Hamburg vom 13. Mai bis 17. Mai 2026. V.l. Hannes Ahlmann, Matthias Rensch – Melitta Geschäftsführer Europa, Afrika und Asien, Matthias Alexander Rath, Turnierleiter, Olympiasiegerin Dorothee Schneider, Christoph Holstein, Sportstaatsrat Hamburg, Reitmeister Achaz von Buchwaldt - Fotograf: schafhof-connect

2026 weht über den Derbyplatz in Klein Flottbek WM-Stimmung und Olympia-Begeisterung. Die Bedeutung des Al Shira’aa Deutsches Spring- & Dressur Derby rückt in den Mittelpunkt sportlicher Giganten: Weltmeisterschaften und Olympische Spiele.

 

Am 31. Mai stimmen die Bürger der Hansestadt über die Olympiabewerbung Hamburgs für 2036 ab. Genau 14 Tage nachdem der 95. Sieger im Deutschen Spring-Derby präsentiert von Melitta gefeiert wurde. „Wir werden das Derby zu einer ganz heißen Phase des Referendums haben“, betont Christoph Holstein, Sportstaatsrat Hamburg. „Diese Begeisterung für den Sport in den Mittelpunkt zu stellen, ist ganz wichtig. Dieser Punkt Emotion ist wichtig, um anzusprechen, zu motivieren und Leute positiv zu bewegen.“ Und auf die Emotionen beim Derby sei Verlass! Hamburg feiert das Derby und seine Reiter seit Jahrzehnten.

 

Deutlich näher als Olympia 2026 liegt die Weltmeisterschaft der Pferdesportler in Aachen im August – auch das macht sich schon bemerkbar. „Wir merken bei den Springreitern, dass der große Rasenplatz enorm zieht“, erklärt Turnierchef Matthias Rath. „Das ist natürlich im Aachener WM-Jahr für uns ein Vorteil, die Nachfrage von den internationalen Reitern ist extrem groß.“

 

Zum 95. Mal wird das Deutsche Spring-Derby ausgetragen, zum zweiten Mal steht Melitta als Hauptsponsor an seiner Seite. „Wir kommen, um zu bleiben“, erklärt Matthias Rensch – Melitta Geschäftsführer Europa, Afrika und Asien für den Geschäftsbereich Kaffee. „Wir haben das erste Jahr für uns sehr positiv bewertet. Die Menschen waren mit Leidenschaft dabei, die Stimmung war fröhlich und wir fanden es toll. Deswegen sind wir gerne wieder dabei. Wir haben eine Vision von ‚Coffee and Life‘ und genau das haben wir im vergangenen Jahr erlebt.“

 

Derbygeschichte in Person

 

Ein wahrer Derby-Experte ist Reitmeister Achaz von Buchwaldt. 1967 war er das erste Mal beim Deutschen Spring-Derby am Start, mit Athene wurde er Achter. 1982 trug er das Blaue Band in der Siegerehrung im Sattel von Wendy, 1996 siegte er erneut, dieses Mal mit Lausbub. Die Begeisterung Derby hat den heute 81-Jährigen nie losgelassen. „Ich habe die ganze Entwicklung des Spring-Derbys miterlebt“, erklärt der Derbyfan. Auch wenn sich der Parcours an sich nicht verändert habe, seien die Parcoursbauer doch mit der Zeit gegangen. „Die Sprünge sind nicht mehr so fordernd wie früher. Die Irischen Wälle waren früher sehr viel höher, die Wassergräben sind richtigerweise entschärft worden, ebenso der Birkenoxer. Die Verletzungsgefahr ist heute deutlich niedriger, das ist genau richtig so und hat der Faszination des Derbys keinen Abbruch getan.“ Achaz von Buchwaldt wird auch in diesem Jahr wieder den Traditions-Parcours mit großen Schritten abschreiten und seinem Schüler Simon Heineke die letzten Tipps geben. „Simon hat mit Cordillo ein tolles und erfahrenes Derbypferd“, sagt von Buchwaldt und schmunzelt. „Er war schon dreimal gut platziert, dieses Jahr wollen wir mal gucken, ob nicht noch ein bisschen mehr drin ist.“

 

Die Krawatte muss dreckig werden

Erstmals wird sich in Hamburg Olaf Petersen für die Parcours verantwortlich zeichnen. „Er hat auch schon in Frankfurt für uns gebaut und das hat sehr gut geklappt, die Rückmeldungen der Reiter waren sehr positiv und das ist für uns das Wichtigste“, erklärt Rath. Zum dritten Mal wird Hannes Ahlmann in Hamburgs großen Parcours an den Start gehen. Hamburg und Hannes – das ist schon eine lange Geschichte. Als Kind hat er dort viele Male seinen Vater Dirk Ahlmann begleitet, wenn der im Spring-Derby an den Start ging. „Dann bin ich immer auf dem Derbyplatz rumgelaufen und den großen Wall runtergerutscht.“ Als Teenie ist Hannes das erste Mal selbst auf dem legendären Platz eingeritten, bei einem Nachwuchs-Cup. „Das war mega! Und als ich dann 2023 das erste Mal in den Fünf-Sterne-Parcours einreiten durfte, da ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen.“  Seine beiden aktuellen Toppferde sind die elfjährige Holsteiner Stute Tokyo und der neunjährige Madness, wenn alles so klappt wie er es sich vorstellt, wird er mit den beiden in Hamburg dabei sein – und auf eine möglichst ‚mitgenommene‘ Krawatte am Turniersonntag hoffen. „Läuft der erste Tag gut, muss dieselbe Krawatte das ganze Turnier über halten. Läuft es nicht so gut, wird die Krawatte gewechselt“, grinst der sechsmalige Nachwuchs-EM-Teilnehmer. „Je dreckiger die Krawatte am Sonntag, umso besser war mein Turnier.“ Das größte Ziel wäre natürlich: möglichst weit vorne stehen in der Platzierung des LONGINES Großen Preis von Hamburg.

 

Doppelte Harmonie
2019 wurde der Harmonie & Fairness Preis® von Anrecht Investment ins Leben gerufen und auf dem Hamburger Spring- und Dressurderby erstmals ausgelobt. In Hamburg ist der einzige Ort, an dem dieser Preis, der durch Zuschauervoting entschieden wird, in zwei Disziplinen vergeben wird, so auch 2026: Im Grand Prix Special am Samstag und im Deutschen Spring-Derby am Sonntag. Das 66. Almased Deutsche Dressur-Derby wird dieses Jahr in ganz neuer Form ausgetragen. Als kombinierte Wertung in der Fünf-Sterne-Tour von Grand Prix und Kür. Die Addition beider Ergebnisse ergibt das Endergebnis, den Gesamtsieg im Derby. Die Entscheidung fällt wie bei den Springreitern am Derbysonntag.

 

Hamburg-Premiere der Reitmeisterin
„Nach 35 Jahren in Rheinland-Pfalz ist es gar nicht so einfach, sich umzugewöhnen, aber ich fühle mich im norddeutschen Syke auf dem Gestüt Famos tatsächlich schon sehr wohl“, strahlt die zweimalige Mannschafts-Olympiasiegerin Dorothee Schneider. Seit Anfang des Jahres lebt die Reitmeisterin in Syke, das wirkt sich auch auf ihre Turnierplanung aus. Zum ersten Mal plant sie einen Start im Dressurviereck von Hamburg. Mit der elfjährigen Stute Karlijn wird sie in der Drei-Sterne-Tour antreten. „Ich freue mich schon sehr darauf, endlich mal in Hamburg reiten zu können.“ Und sie freut sich speziell auf den Turniersonntag, obwohl sie da nicht im Sattel sitzen wird. „Das werde ich mir nicht entgehen lassen! Ich habe es natürlich schon mal im Fernsehen gesehen, aber noch nie live. Das möchte ich super gerne mal erleben.“ Die zweimalige Mannschafts-Olympiasiegerin der Dressur spricht vom Deutschen Spring-Derby in Hamburg.

 

Ausblick des Turnierchefs
„Der Vorverkauf läuft sehr gut, ähnlich wie im vergangenen Jahr“, fasst Rath zusammen. „Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender NDR und ZDF übertragen viele Stunden aus dem Derbypark – auch ähnlich wie im vergangenen Jahr. Der NDR wird Donnerstag bis Samstag senden und das ZDF am Sonntag das große Derby übernehmen. Wir haben alle unsere Partner behalten und neue hinzugewonnen und können somit auch das Preisgeld auf dem Niveau vom Vorjahr erhalten. Wir freuen uns mit dem gesamten Team sehr auf unsere zweite Durchführung des Al Shira’aa Deutsches Spring- & Dressur-Derby.“

 

Das AL SHIRA`AA Deutsches Spring und Dressur-Derby findet statt
vom 13. Mai bis 17. Mai 2026

Weitere Infos unter: AL SHIRA`AA Deutsches Spring- und Dressur Derby hamburg-derby.com

 

PM

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