FEI und WBFSH wollen Sportpferdezucht weiter stärken

Dr. Klaus Miesner: „Es ist eine wichtige und unterstützenswerte Initiative"

Der Weltreiterverband (FEI) und der Weltzuchtverband für Sportpferde (WBFSH) haben sich im Juni in Lausanne intensiv mit der Rolle der Züchter im internationalen Pferdesport beschäftigt. Beide Organisationen betonen die zentrale Bedeutung der Zucht für die nachhaltige Entwicklung des Pferdesports weltweit. Pferdesport Deutschland begrüßt dies ausdrücklich. 

 

Pferdezüchter stehen am Anfang der gesamten Wertschöpfungskette im Pferdesport. Sie investieren langfristig, tragen wirtschaftliche Risiken und schaffen mit großem Einsatz die Grundlage für Spitzenleistungen im internationalen Sport. Vor dem Hintergrund veränderter Marktbedingungen, steigender Anforderungen im Bereich Tierwohl sowie wachsender Erwartungen an Nachhaltigkeit sehen FEI und WBFSH zusätzlichen Handlungsbedarf.

 

Ziel der Initiative: Bessere Rahmenbedingen zu schaffen

 

Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für Züchter weiter zu verbessern und ihre Rolle im internationalen Pferdesport gezielt zu stärken. Dazu soll das Thema gemeinsam mit relevanten Akteuren aus Zucht, Sport und Organisation weiterentwickelt werden. Die FEI plant hierfür eine eigene Session beim FEI Sports Forum 2027, bei der unterschiedliche Perspektiven eingebracht und konkrete Lösungsansätze erarbeitet werden sollen.

 

Dr. Klaus Miesner, Vorstand Zucht von Pferdesport Deutschland, begrüßt die Initiative ausdrücklich: „Es ist eine wichtige und unterstützenswerte Initiative herauszuarbeiten, wie Züchter im internationalen Turniersport stärker eingebunden werden und dabei mehr Sichtbarkeit und Anerkennung bekommen können. Ich verspreche mir von dem gemeinsam geplanten Schritt von FEI und WBFSH, dass bei der Zukunftsgestaltung des Pferdesports die Schlüsselrolle der Züchter ganzheitlich gewürdigt und nachhaltig abgesichert wird.“ Pferdesport Deutschland/sag

 

 

 

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