Wellington: Platz drei für Richard Vogel

Kent Farrington gewinnt den letzten Großen Preis der Florida-Turnierserie

Nach zwölf Wochen Dauerturnier in Wellington (Florida) hat der hoch dotierte Große Preis, der Rolex Grand Prix, noch einmal die Weltelite an den Start gelockt. Im fünfköpfigen Stechen war der US-Amerikaner Kent Farrington mit der Schimmelstute Greya der Schnellste. Auf Platz zwei behauptete sich der Brite Ben Maher mit Enjeu de Grisien, als bester deutscher Reiter belegte Richard Vogel mit Gangster Montdesir den dritten Platz.

 

Für Richard Vogel endete seine USA-Reise mit einer weiteren Top-Platzierung. Der 29-Jährige setzte im hoch dotierten Rolex Grand Prix den erst zehn Jahre alten französischen Hengst Gangster Montdesir v. Kannan-Cornet Obolensky ein. Nur fünf Paare (von 40) beendeten den Umlauf fehlerfrei, unter ihnen auch Richard Vogel. Im Stechen war er als letzter Reiter an der Reihe. Zunächst sah es nach einem Sieg aus, die Zeit hätte gereicht, aber am letzten Hindernis fiel eine Stange. So mussten sich der Europameister des vergangenen Jahres und sein Sportpartner Gangster Montdesir auf Platz drei einreihen (4/42,87).

Zum Sieg sprang Kent Farrington, aktuelle Nummer zwei der Weltrangliste, mit der Stute Greya aus dem Zuchtverband Oldenburg International. Die zwölfjährige Colestus-Tochter beendete das Stechen fehlerfrei in 42,99 Sekunden. Ebenso ohne Abwurf sprang Ben Mahers französischer Wallach Enheu de Grisien v. Toulon über die Ziellinie (0/43,73). Olympiasieger Christin Kukuk, neben Vogel der zweite deutsche Reiter in diesem Großen Preis, gab mit Checker auf, nachdem dieser das Mauer-Hindernis im Parcours abgerissen hatte. Im vergangenen Jahr hatten die beiden den Großen Preis beim Rolex-Event in Wellington gewonnen.   fn-press / hen

 

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