Letzte Sichtung vor der WM in Aachen
Drei Wochen nach den Deutschen Meisterschaften stand für die Para-Dressurreiter und -reiterinnen jetzt die letzte Sichtung beim internationalen Para-Dressurturnier (CPEDI) in Stadl-Paura in Österreich auf dem Programm. „Wir sind sehr zufrieden mit unseren Ergebnissen“, so Bundestrainerin Silke Fütterer-Sommer. „Auch die herausfordernden Temperaturen hat der Veranstalter gut gemanagt und alle Reiter und Pferde sind gut damit zurechtgekommen“, so ihr Fazit.
Besonders gut lief es in Österreich für Heidemarie Dresing und ihren erfahrenen Horse24Dooloop. Sie siegte in Grade II im Grand Prix A und im Grand Prix B und in der abschließenden Kür führte ebenfalls kein Weg an dem Paar vorbei. Mit 78.533 Prozentpunkten gewann sie mit ihrem Paralympics-Pferd auch diese Prüfung. Bei der DM in Balve hatte sie ihr EM-Gold-Pferde Poesie geritten und ihren DM-Titel erfolgreich verteidigt, jetzt zeigte sie, dass auch ihr Wallach Dooloop in hervorragender Form ist. „Heide hat hier souverän gewonnen, die beiden sind einfach ein erfahrenes Paar und ein eingeschworenes Team“, lobte die Bundestrainerin. Platz zwei ging in allen drei Prüfungen an Gianna Regenbrecht und First Florentine XT. In der Kür kam sie auf 74.433 Prozentpunkte und belegte wie schon bei der Deutschen Meisterschaft, bei der die beiden überraschend Silber gewonnen hatten, auch hier Platz zwei hinter Heidemarie Dresing. „Gianna und die Stute sind noch nicht allzu lange ein Paar und haben sich auch hier nochmal wieder gesteigert. Das ist toll, wenn sie bei jedem gemeinsamen Turniere ihre Leistung wieder toppen“, sagte die Bundestrainerin. Auch in Grade IV gingen die Siege in allen drei Prüfungen nach Deutschland. Helen Brandt, die bei der Deutschen Meisterschaft noch unter ihrem Mädchennamen Schildhauer am Start war, hatte mit Vulkan Vegas IB Silber gewonnen. In Stadl-Paura siegte sie mit Vulkan Vegas IB im Grand Prix A und B und belegte mit ihrem Zweitpferd Federweiß beide Male Platz zwei. In der Kür ging sie nur mit Federweiß an den Start und gewann auch diese Prüfung. Zwei Mal Platz drei und in der Kür Platz zwei ging an Charlotte Schindler mit Leomax. In Grade V gingen die Siege im Grand Prix A und B beide an Isabell Nowak aus Osnabrück. Nowak, die im vergangenen Jahr mit Siracusa OLD Gold bei der DM gewonnen hatte und zum Gold-Team bei der EM in Ermelo gehörte, war mit Nachwuchspferd Ellis NRW in Balve angetreten. In Stadl-Paura präsentierte sie ihr EM-Pferd Siracusa OLD wieder im Viereck. Zwei Siege und Platz zwei in der Kür waren ihre erfolgreiche Bilanz. In Grade I, der Klasse mit den am stärksten beeinträchtigten Reitern, startete Martina Benzinger (Rudolstadt) mit Sir de Cour. Die Prüfungen in Grade I werden im Schritt absolviert. Sie belegte im Grand Prix A und B jeweils den dritten Platz, in der Kür wurde sie Zweite mit 73.622 Prozentpunkten nur knapp hinter dem Österreicher und erfolgreichen Championatsreiter Pepo Puch, der die Kür mit 73.867 Punkten beendete. Die Deutsche Meisterin Regine Mispelkamp war in Österreich nicht am Start, da sie diese Station nicht in ihren Sichtungsweg eingeplant hatte. „Unsere Reiter und Reiterinnen müssen von fünf Sichtungsstationen an mindestens drei teilnehmen und die DM ist Pflicht für alle“, erklärte Bundestrainerin Fütterer-Sommer. Pferdesport Deutschland/evb





























