Spiel, Spaß und Pferdesport - FRB-Generationenderby lockt Jung und Alt nach Riem

Fotograf: Maximilian Schreiner

Fotograf: Maximilian Schreiner

 

Das Reitsport-Festival für die ganze Familie steht am 21. und 22. September auf der Münchner Olympia-Reitanlage wieder auf dem Programm. Zum 21. Mal geht das FRB-Generationenderby über die Bühne und das bedeutet zwei Tage lang „etwas anderen“ Reitsport.

 

Neben Sportlichkeit ist bei dieser Veranstaltung des FRB (Förderkreis für nationalen und internationalen Reitsport in Bayern) nämlich auch Teamgeist, Fantasie und Erfindungsreichtum gefragt. Traditionell bilden Spiel- und Spaßprüfungen den Schwerpunkt, in denen großer Wert auf Fairness und Familiengerechtigkeit gelegt wird. Damit ist dieses Turnier ein idealer Einsteig ins Turniergeschehen. Starten dürfen in Riem nur Jugendliche bis 16 und Senioren ab 40 Jahre, allesamt ausschließlich Amateure.

 

Auch in diesem Jahr haben sich Turnierleiter Dr. Alexander Didczuhn und seine Mannschaft wieder eine attraktive Ausschreibung mit vielen bewährten Wettbewerben, aber auch einigen Neuheiten ausgedacht. 22 Prüfungen bieten den Reitern genügend Startmöglichkeiten.  Sportlich stehen Dressursport bis Kl. M und Springen bis Kl. L auf dem Plan. Als Besonderheit gibt es eine Dressur-Kür auf M*-Niveau mit Live-Musik vom Jazzkränzchen Immergrün. Zudem werden wieder das Finale des Oberbayerischen Jugendförderprogramms und das Finale des Nürnberger Bugpokals der Bayerischen Reiterjugend ausgetragen.

 

Für die Turnier-Einsteiger gibt es eine Pony-Führzügelklasse, bei der der jüngste Teilnehmer einen Riesenteddybären gewinnt. Und wer Dressur und Springen verbinden möchte, für den ist eine Caprilli-Prüfung ausgeschrieben. Dass Turniere nicht nur etwas für Pferdebesitzer sind, das zeigt sich im PM-Schulpferdecup, in dem Schulpferdemannschaften gegeneinander antreten.

 

Beim Prinzessinnen-Raub muss ein Hindernis-Parcours bewältigt werden, während ein zweiter Teilnehmer, die Prinzessin, mit aufs Pferd genommen wird - das Ganze natürlich kostümiert. Schönster Satz der Ausschreibung: „Der Verlust der Prinzessin führt zum Ausschluss“.  In der Känguru-Challenge reiten die Aktiven zunächst durch eine abgesteckte Rennbahn, wobei sich das eine oder andere Pony als Rennsport-Crack herausstellt. Anschließend wird abgestiegen, in einen Kartoffelsack geklettert und sackhüpfenderweise Müllteile eingesammelt und in den Sack gesteckt. Das Pony darf dabei nicht von der Hand gelassen werden.

 

Beim Ride & Kick transportiert ein Reiter in einer bestimmten Zeit zwei Bälle zu einem Kicker. Dieser schießt auf eine Torwand. Für jeden Ball gibt es einen Punkt, je Treffer fünf Punkte. Aus zwei Teilnehmern, einem Junior und einem Senior besteht ein Team beim Knock-Out-Race. Den Anfang machen jeweils zwei Junioren, die gegeneinander einen Parcours in E-Höhe reiten und im Anschluss die Stafette (Gerte) an den Senior übergeben. Dieser muss eine Schubkarre mit Bällen sicher durch einen kleinen Geschicklichkeitsparcours lenken. Das jeweils beste Team kommt eine Runde weiter, bis es am Ende das Gesamtsieger-Team gibt.

 

 

PM

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