Foto: Mit 79.000€ die Preisspitze der Auktion, die Kat.-Nr. 9, der 6-jährige Viviano (Valdiviani/Swarowski; Z: Herbert Webermann) - Fotograf: Pferdezuchtverband Baden-Württemberg e.V.
Mit einem äußerst zufriedenstellenden Ergebnis endete die DSP Reitpferde- und Ponyauktion im Rahmen des Marbacher Wochenendes. Viele treue Kunden des Pferdezuchtverbandes Baden-Württemberg e.V. sowie einige neue Interessenten aus dem In- und Ausland sorgten für einen regen Auktionsverlauf. Sowohl der Gesamtumsatz von 1.122.000 Euro (Vorjahr 975.500 Euro) als auch der Durchschnittspreis von 28.694 Euro (Vorjahr 26.363 Euro) lagen recht deutlich über den Ergebnissen der Vorjahre. Bei den Ponyhengsten gab es eine leichte Steigerung des Durchschnittspreises auf 12.714 Euro (Vorjahr 12.173 Euro). Besonders erfreulich war, dass diese Preise nicht durch einen „Ausreißer“ nach oben erzielt wurden, sondern durch ein hohes, sehr ausgeglichenes Niveau. Gleich sieben der Auktionskandidaten erzielten Preise über 50.000 Euro, weitere sieben lagen oberhalb der 30.000 Euro Marke.
Den höchsten Zuschlagpreis von 79.000 Euro erzielte der beeindruckende, sechsjährige Viviano (Valdiviani/Swarowski; Z: Herbert Webermann), der bereits mehrfach siegreich in Dressurpferdeprüfungen der Klasse M war. Für 70.000 Euro wechselte der dreijährige, bewegungsopulente DSP-Champion Van Philippo PS (Va Pensiero/Secret; Z: Philipp Stuppert, Lahr) in ein renommiertes Gestüt nach Schleswig-Holstein. Die bereits S-erfolgreiche Dark Fey (DeLorean/Status Quo; ZG Krohn/Dötschel) war einer Pferdebegeisterten Familie aus der Nähe von Ulm 67.000 Euro wert. Der frisch gekörte Feliciado E (Felicano/Livigno; Z: Georg Ederle) wurde für 60.000 Euro nach Frankreich zugeschlagen. Die langjährige DSP- Repräsentantin Sabine Mottet hatte in diesem Fall selbst zugeschlagen und sicherte sich den typvollen Youngster.
Teuerste Offerte aus dem Springstall war mit 51.000 Euro der bildschöne Schimmel Catalano (Cornet’s Edition/Lavall I; Z: Ulrich Vité), der ein Feuerwerk der Gebote aus dem Vielseitigkeitslager entfachte. Er wird seinen Hafer zukünftig bei einem der führenden Reiter dieser Disziplin in Niedersachsen fressen. Bei den Ponys erzielte der zierliche, aber mit enormer Präsenz und Bewegungskraft ausstaffierte, frisch gekörte Bagis Dreamer (Daydreamer/Numero Uno; Z.: Gisa Barthel) den Spitzenpreis von 17.000 Euro. Er soll von einer versierten Ausbilderin gefördert werden und dann hoffentlich auf den nächstjährigen Championaten zu sehen sein.
PM





























