Rabat: Christian Ahlmann bester Deutscher

Philipp Weishaupt und Sophie Hinners im Großen Preis auf den Plätzen fünf und sechs

In Marokkos Hauptstadt Rabat hat die Global Champions Tour nach 15 Stationen ihr Saisonende erreicht. Den letzten Großen Preis gewann die Schwedin Angelica Augustsson Zanotelli vor dem Iren Denis Lynch. Christian Ahlmann wurde bester deutscher Teilnehmer, er belegte Rang drei. Nun kommen die besten Einzelreiter und Teams noch einmal zu den „Play Offs“ in Verona zusammen (19. bis 22. November).Zum dritten Mal richtete Rabat eine Etappe der Global Champions Tour und ihrer Schwesterserie Global Champions League aus, diesmal sogar das reguläre Jahresfinale. Mitten im Zentrum der marokkanischen Hauptstadt und am Rande des berühmten Hassan-Turms, dem Wahrzeichen von Rabat, war ein Springsportstadion errichtet worden. Musikalische, kulturelle und pferdesportliche Vorführungen rundeten das Turnier ab.

 

40 Reiterinnen und Reiter gingen im Großen Preis, für den der italienische Parcourschef Uliano Vezzani verantwortlich zeichnete, an den Start, acht von ihnen gaben auf, unter ihnen Marcurs Ehning. Im Stechen, das neun Paare erreicht hatten, fand die Schwedin Angelica Augustsson Zanotelli den schnellsten weg. Im Sattel des zwölf Jahre alten Zangersheider Hengstes Iron Dames Calvino v. Calvaro erreichte sie in 47,91 Sekunden die Ziellinie. Der Ire Dennis Lynch hatte den schon 17-jährigen Holsteiner Casall-Sohn Cordial gesattelt. In 48,02 Sekunden gelang ihm der zweitschnellste fehlerfreie Ritt. Einen Podestplatz sicherte sich auch Christian Ahlmann. Er hatte den Westfalen Untouched LB v. United Touch eingesetzt. Das LB steht übrigens nicht für Ludger Beerbaum, sondern für die Züchterin und Besitzerin Lena Bieler. Der zehnjährige Hengst hat in diesem Jahr schon sehr gute Erfolge erzielt, war Dritter im Großen Preis in Monte Carlo und Vierter in Paris, beides Events der Global Champions Tour. In Rabat erzielte das Paar zwar die schnellste Zeit, aber ein Abwurf machte den Sieg zunichte (0/46,24).Ins Stechen hatten es auch Philipp Weishaupt und Sophie Hinners geschafft. Hinter dem viertplatzierten Iren Harry Allen mit dem französischen Wallach Edison de Hus (4/48,08) behauptete sich Weishaupt mit dem erst neun Jahre alten Westfalen Calao L (4/48,76) auf dem fünften Platz, gefolgt von Sophie Hinners, die ihr Aachener Weltmeisterschafts-Pferd Iron Dames Singclair eingesetzt hatte, aber im Stechen zwei Abwürfe kassieren musste (8/47,69).Nun warten die Aktiven auf die sogenannten Play Offs, die in Verona ausgetragen werden. Die besten Teams und die Gewinner der Großen Preise dürfen sich über eine außerordentlich stattliche Dotierung freuen. Die italienische Metropole ist kurzfristig für die saudi-arabische Hauptstadt Riad eingesprungen. Die dortige Sicherheitslage lässt das Turnier wegen zunehmender Angriffe aus dem Iran nicht zu. Pferdesport Deutschland / hen

 

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