Berufsreiterchampionat Dressur: Premiere bei den Al Shira'aa Bundeschampionaten

Qualifizierte Teilnehmer fürs Finale in Warendorf stehen fest

Eine besondere Prüfung bereichert in diesem Jahr die Al Shira’aa Bundeschampionate in Warendorf (25. bis 30. August). Es ist das erste Mal, dass das regelmäßig von der Bundesvereinigung der Berufsreiter (BBR) ausgetragene Berufsreiterchampionat Dressur in Warendorf ausgetragen wird.

 

„Es ist ein Glücksfall für uns, dass wir mit dem ‚Deutschen Championat der Berufsreiter – Dressur‘ Teil der Al Shira’aa Bundeschampionate sein dürfen. Ich bin sicher, dass dies die Attraktivität dieses Championats noch steigern wird. Zahlreiche Berufsausbilder sind mit ihren Pferden und/oder Schülern vor Ort. Dieses Championat schlägt einen perfekten Bogen von der Zucht zur Jungpferdeausbildung bis hin zur Ausbildung der Pferde zur Grand Prix Reife. Der Pferdewechsel ist ein absoluter Höhepunkt – er stellt die gefühlvolle und gute Ausbildung von Reiter und Pferd heraus“, sagt BBR-Geschäftsführerin Carolin Lux.

 

Der Weg zur QualifikationDer Weg nach Warendorf führt die Berufsreiter über drei Qualifikationsprüfungen, bei denen sich die jeweils drei Besten für den Start den Al Shira’aa Bundeschampionaten empfehlen konnten. In Haftenkamp waren dies die Vize-Championesse von 2024, Pia Hesse-Wischerath mit Franco Salentino, sowie Sabrina Geßmann auf Rockyna und die schwedische Olympiateilnehmerin und Chefbereiterin des Dressurleistungszentrum Lodbergen, Therese Nilshagen mit Bellany. Auf der zweiten Station in Brunnthal, auf der Reitanlage von bei BBR-Vorstandsmitglied Ulrich Rasch, konnten sich Ines Fleischmann mit George Clooney und High Noon, die erst 19-jährige Isabella John mit Din Diegos und Ferdinand Csaki mit Stone Island die Tickets für Warendorf sichern. Zuletzt waren es Evelyn Eger mit Gossip Girl, Kaija Schramm mit World Royal und Annika Feldhaus mit Don Davinci, die dank ihres Abschneidens in Neu-Anspach auf den Bundeschampionats-Zug aufspringen konnten.

 

Finale mit PferdewechselIn Warendorf erwartet die neun Teilnehmer zunächst ein Kurz Grand Prix am Freitag, aus dem sich die besten drei fürs Finale qualifizieren. Dieses wird am Sonntag ausgetragen. Seine Besonderheit: Es wird eine Sonderaufgabe mit Pferdewechsel geritten. Damit können die Berufsreiter beweisen, dass sie in der Lage sind, sich rasch in unterschiedliche Pferde einfühlen können.

 

Bekannte ChampionsSeit 1995 wird das Berufsreiterchampionat Dressur von der BBR ausgerichtet. Zu den prominentesten Siegern zählen die Mannschaftsolympiasieger Hubertus Schmidt und Frederic Wandres. Während Wandres sich den Titel allerdings nur einmal sicherte (2019), stand Reitmeister Hubertus Schmidt insgesamt fünf Mal oben auf dem Treppchen. Öfter als ihm gelang dies bisher nur dem Krefelder Ausbilder Heiner Schiergen. Er war zuletzt 2024 Berufsreiterchampion – im vergangenen Jahr fiel das Championat aus. Pferdesport Deutschland/Hb

 

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