Dinard: Christian Ahlmann Zweiter im Großen Preis

Pieter Devos gewinnt, Richard Vogel wird mit einem Abwurf Neunter

Der noble französische Badeort Dinard in der Bretagne lockt nicht nur zahlreiche Touristen an, sondern übt auch auf Springreiter große Anziehungskraft aus, denn hier sponsert der Uhrenhersteller Rolex eines der renommiertesten Springturniere Europas. Den Großen Preis des CSI5* gewann der Belgier Pieter Devos mit dem Wallach Primo DV in einem fehlerfreien, rasant schnellen Stechen (47,42 Sekunden) und verwies Christian Ahlmann und den Hengst Sheraan WL auf den zweiten Platz (0/49,08). Dritter wurde der für Österreich startende Bayer Max Kühner mit Eic Cooley Jump the Q (4/44,92).

 

41 Reiterinnen und Reiter hatten sich für Hauptspringen, den Rolex Grand Prix, qualifiziert, aber nur vier gelang ein fehlerfreier Umlauf. Dazu gehörte auch die Brasilianerin Luciana Diniz, die allerdings mit ihrem 17 Jahren alten Wallach Vertigo du Dessert auf die Teilnahme am Stechen verzichtete. So machte ein Trio den Kampf um die drei Podestplätze unter sich aus. Am besten kam der Belgier Pieter Devos mit den Anforderungen zurecht. Im Sattel seines elf Jahre alten Schimmels Primo DV, Sohn des einstigen Weltmeisters Vigo d’Arsouilles, überquerte er die Ziellinie fehlerfrei in 47,42 Sekunden. Das war zu schnell für Christian Ahlmann. Seit eineinhalb Jahren ist Sheraan WL aus dem britischen Zuchtverband AES (Anglo European Studbook) bei ihm. Sein Vater ist kein Geringerer als Codex One, mit dem Ahlmann große Erfolge gefeiert hatte. Die erste Zeit in Ahlmanns Betrieb in Marl ritt mal Bereiterin Angelique Rüsen (heute Böckmann) das Pferd, mal nahm Christian Ahlmann den Schimmel mit auf die Reise. Der zweite Platz in einem so anspruchsvollen Springen ist der größte Erfolg in Sheraans noch junger Karriere. Ein Routinier auf internationalem Parkett ist Max Kühners Eic Cooley Jump the Q v. Pacino. Der 13 Jahre alte irische Wallach war zwar der Schnellste im Stechen, aber ein Abwurf verhinderte den Sieg, Platz drei (4/44,92).Europameister Richard Vogel ging mit seinem Holsteiner Cloudio v. Casall an den Start. Auch bei ihm fiel eine Stange, es wurde Platz neun. Ein Abwurf und zwei Zeitfehler lautete die Bilanz von Olympiasieger Christian Kukuk und dem irischen Wallach HK Carrera v. Carrera. Pferdesport Deutschland / hen

 

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