Fünf Sonderprüfungen und aussergewöhnliche Highlights zur Feier des 100-jährigen Jubiläums

Der Concours Hippique International (CHI) von Genf feiert sein 100-jähriges Bestehen, und das Beste kommt erst noch… Um das Jahrhundert seines Bestehens zu feiern, hat sich das Organisationskomitee eine außergewöhnliche Ausgabe ausgedacht, bei der die Vergangenheit und die Gegenwart während der fünf Turniertage miteinander einen Dialog führen werden. Neben den Prüfungen, die den weltweiten Ruf der Veranstaltung geprägt haben – wie das Rolex IJRC Top 10 Finale und der Rolex Grand Prix –, kehren mehrere symbolträchtige Veranstaltungen ins Palexpo zurück. Neue Erlebnisse werden das Publikum näher an die Veranstaltung heranführen, angefangen mit der 100-Jahre-Parade, bei der die Compagnie 1602 mit einem Umzug die Feierlichkeiten offiziell eröffnen wird.

 

Diese Jubiläumsausgabe wird die Zuschauer in die großen Momente eintauchen lassen, die die Geschichte des CHI in Genf geprägt haben. Bereits am Mittwoch geht es mit der Rückkehr des legendären „Six-Barres“ los, einem Barriere-Springen, das vor neun Jahren zum letzten Mal ausgetragen wurde. Diese Prüfung, die eine echte Herausforderung an die Schwerkraft darstellt, wird den Auftakt zu einer Woche bilden, die ganz im Zeichen von Emotionen und Erinnerungen steht. Bevor die Reiter an den Start gehen, wird eine Show, die die majestätischen Adlerflüge, die vielseitige Disziplin des „Dog Dancing“ und die Anmut der Dressur vereint, dem ersten Tag einen festlichen Rahmen verleihen. Zuvor wird der Vormittag den nationalen Talenten gewidmet, während zwei bedeutende Prüfungen, darunter der „Prix des Communes genevoises“ als Qualifikationsprüfung für den Rolex Grand Prix am Sonntag, das Programm dieses ersten Tages abrunden werden.

 

Die 100-Jahre-Parade mit der Compagnie 1602

 

Am späten Donnerstagvormittag werden die nationalen Reiter den Platz für das internationale Teilnehmerfeld räumen, wenn die erste Prüfung des CSI für Reiter unter 25 Jahren stattfindet. Die „Parade des 100 ans“ wird einer der symbolträchtigsten Momente des 100-jährigen Jubiläums sein. Angeführt von der Compagnie 1602, die ebenfalls ihr 100-jähriges Jubiläum feiert, wird sie an die tiefe Verankerung des Turniers in Genf erinnern. In der Arena des Palexpo wird die Reiterin des CHI von Genf 1926 dann symbolisch den Staffelstab an einen jungen Reiter weitergeben und damit den Willen verdeutlichen, eine Brücke zwischen den Generationen zu schlagen. Anschließend steht der Sport wieder im Mittelpunkt mit zwei Höhepunkten: der „Grande Chasse“, bei der die technischen Herausforderungen des Hügels und des Sees ausgenutzt werden, gefolgt von der „Trophée de Genève“, eine weitere Qualifikationsprüfung für den Rolex Grand Prix am Sonntag.

 

Das hundertjährige Jubiläum würdigt zwar die Vergangenheit, rückt aber auch das Beste ins Rampenlicht, was der internationale Springreitsport heute zu bieten hat. Der Freitag steht somit ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums des Rolex IJRC Top-10-Finales, das zum 21. Mal in Genf ausgetragen wird. Bei diesem Wettbewerb treffen die zehn besten Reiter der Welt aufeinander – ein Wettkampf, der zu einem der Markenzeichen des CHI geworden ist. Am selben Abend findet der „Prix des Familles“ statt, eine mit dem Label „100 Jahre“ versehene Prüfung, an der mehrere große Dynastien des internationalen Springreitens teilnehmen. Jedes Team – zweifellos werden große Namen aus der Geschichte des CHI dabei sein! – wird drei Talente aus zwei verschiedenen Generationen vereinen. Zum Auftakt dieses besonderen Abends kann das Publikum außerdem beim Indoor-Cross mitfiebern, präsentiert von der „Tribune de Genève“. Mit seinem technischen Parcours, seinen zwei Bahnen und den für die Vielseitigkeit typischen Naturhindernissen bleibt diese Prüfung eines der spannendsten Highlights des Turniers.

 

Jagdreiten ohne Sattel und „Défi du siècle“ – Wettbewerbe, die es (wieder) zu entdecken gilt

 

Der Samstag steht ganz im Zeichen der Vielfalt: Auf dem Programm stehen der Grand Prix des CSI U25, die Qualifikationsprüfung im Fahren sowie eine Show, bei der erneut Adler, Hunde und Pferde gemeinsam auftreten. Im Springreiten stehen zwei traditionsreiche Springprüfungen auf dem Programm: die Geneva Challenge und der Coupe de Genève, ein Kombinations-wettbewerb, der durch die fünf Siege von Steve Guerdat (2008, 2019, 2022, 2024 und 2025) geprägt ist.

 

Der Abend wird mit der Rückkehr der „Chasse sans selle“, präsentiert von Cheval Liberté, die Spannung noch weiter ansteigen lassen. Diese Prüfung ist eine anspruchsvolle Herausforderung, bei der internationalen Stars ohne Sattel gegen junge Ponyreiter mit Sattel antreten. Den krönenden Abschluss dieses Tages bildet schließlich die „Défi du siècle“, präsentiert von UBS. Inspiriert von der „Défi des Champions“ versammelt diese Prüfung rund zwanzig Reiter, darunter etwa zehn der erfolgreichsten der Welt – Olympiasieger, Weltmeister oder Kontinentalmeister –, die gegen etwa zehn Reiter antreten, die an den ersten drei Tagen des CHI ausgewählt wurden, um ein vielversprechendes direktes Duell mit Hindernissen aus dem vergangenen Jahrhundert auszutragen

 

Frühstücken in der größten Hallen Arena der Welt

 

Als krönender Abschluss dieser Jubiläumsausgabe zum hundertjährigen Bestehen beginnt der Sonntag mit einem einzigartigen Erlebnis: dem „Frühstück des Jahrhunderts“. Von 8 bis 10 Uhr haben Inhaber eines speziellen Tickets (zusätzlich zum Eintrittsticket) das Privileg, die größte Indoor-Arena der Welt zu betreten, um dort gesellige Stunden zu genießen und so mitten in die Kulisse einzutauchen, die normalerweise den größten Champions vorbehalten ist. Nach diesem exklusiven Erlebnis wird die Arena wieder ihrer sportlichen Bestimmung gerecht, um die Etappe des FEI-Weltcups Fahren, präsentiert von Radio Télévision Suisse, auszurichten, gefolgt von zwei außergewöhnlichen Attraktionen.

 

Dann kommt der lang ersehnte Moment des Rolex Grand Prix, eines der vier Major-Turniere des Rolex Grand Slam of Show Jumping. Im vergangenen Jahr hatten der Amerikaner und Rolex-Botschafter Kent Farrington mit seiner fabelhaften Stute Greya im Palexpo das Geschehen bestimmt. Doch das Szenario um den Grand Slam hat sich seitdem gewandelt: Der Deutsche Richard Vogel, ebenfalls Rolex-Botschafter, und sein Hengst United Touch S haben bei den Dutch Masters in 's-Hertogenbosch und in Aachen einen Sieg nach dem anderen erzielt. Sollte er sich im September beim CSIO Spruce Meadows „Masters“ in Calgary durchsetzen, würde der deutsche Reiter nach dem Briten Scott Brash als zweiter Mann den Rolex Grand Slam of Show Jumping gewinnen – und könnte sogar einen historischen Vierfachsieg anstreben.

 

Der Concours Hippique International (CHI) von Genf wird 100 Jahre alt und das Beste kommt erst noch…

 

PM

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